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TÜV Münster: Autos meist ohne Mängel

Münster

Der TÜV ist mit Münsters Autos zufrieden. Die meisten der im vergangenen Jahr untersuchten Fahrzeuge zeigten keinerlei Beanstandungen.

Mit der Hauptuntersuchung durch den TÜV wird sichergestellt, dass nur Fahrzeuge am Verkehr teilnehmen, die einwandfrei funktionieren und fachlich geprüft sind. Foto: TÜV Nord

Insgesamt 50,3 Prozent aller Autos, die im vergangenen Jahr an den TÜV-Nord-Stationen in Münster von den Sachverständigen in der Hauptuntersuchung (HU) inspiziert wurden, hatten keine Mängel.

Zusätzlich gab es bei zwölf Prozent der Fahrzeuge nur geringe Mängel, sodass 62,3 Prozent direkt eine neue TÜV-Plakette erhielten.

Sorgen macht den Prüferinnen und Prüfern jedoch eine andere Statistik: Bei immerhin 37,3 Prozent der Fahrzeuge wurden erhebliche und gefährliche Mängel festgestellt. Sie mussten umgehend repariert werden, bevor nach einer Nachprüfung die begehrte Plakette auf das hintere Kennzeichen geklebt werden konnte. Das ist zusammengefasst das Ergebnis der HU-Statistik vor Ort, die jetzt vom TÜV veröffentlicht wurde.

Zwei weitere Zahlen aus dieser Statistik: Der durchschnittliche Pkw, der am Standort geprüft wurde, war 10,6 Jahre alt und hatte mehr als 99 000 Kilometer auf dem Tacho.

Mängel auf konstant niedrigem Niveau

Insgesamt sei die Zahl der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln „auf einem konstant niedrigen Niveau“, heißt es im Bericht. Der insgesamt positive Trend ist in den Augen der TÜV-Sachverständigen Beleg für die Wirksamkeit der unabhängigen und neutralen Hauptuntersuchung. Dadurch werden Autofahrende in regelmäßigen Zeitabständen aufgefordert, sich um den einwandfreien technischen Zustand des eigenen Fahrzeugs zu kümmern – für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden auf den Straßen.

Willy Nas, Leiter einer TÜV-Station, sagt: „Wir sind mit den aktuell niedrigen Mängelquoten zufrieden. Die Sicherheit steigt von Fahrzeug- zu Fahrzeuggeneration, zudem legen die Autohersteller einen Fokus auf die Langzeitqualität.“

Wenn Probleme – dann die Beleuchtung

Licht bleibt bei Beanstandungen der „Mängelfaktor Nummer 1“. Dass die Beleuchtungsanlage von Fahrenden aktuell noch oft vernachlässigt werde, zeigt auch die Verteilung der Mängelgruppen. Hier liegt „Licht, Elektrik“ in der Statistik erneut vorne.

Und das, obwohl zumindest die Kontrolle der Beleuchtungsanlage in der Regel „relativ einfach zu bewerkstelligen ist“, schreibt der TÜV. Allerdings sei die Quote der erheblichen Mängel in diesem Bereich erneut gesunken.

„Daran haben auch die Hersteller mit der Entwicklung von zuverlässiger und moderner Fahrzeugtechnik ihren Anteil.“

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