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Haus der Familie

Edith Thier war Türöffnerin für Vielfalt und Teilhabe

Münster

15 Jahre leitete Edith Thier das Haus der Familie. Nun geht sie in den Ruhestand und hinterlässt eine Einrichtung, die in Münster einen hohen Stellenwert hat.

Von Klaus Möllers

Blumen und eine Obstschale waren Teil der Geschenke für Edith Thier (2.v.r.). Ihr Nachfolger ist Johannes Wilde (l.). Zudem: Thiers Stellvertreterin Katharina Ferber und Stadtdechant Jörg Hagemann. Foto: klm

Nach 15 Jahren als Leiterin und Geschäftsführerin des Hauses der Familie ist Edith Thier in den Ruhestand verabschiedet worden. Mitarbeiter und Partner der Bistumseinrichtung lobten speziell die neuen Impulse, die sie in ihrer Zeit dem Familien- und Bildungszentrum gegeben habe. Zudem wurde ihr Nachfolger, Johannes Wilde, vorgestellt.

Edith Thier habe das Haus offener und vielfältiger gemacht, hieß es während der Feierstunde am Donnerstagabend. Sie habe „die Türen des Hauses weit geöffnet auch für neue Zielgruppen, für Vielfalt und Teilhabe“, sagte etwa Bürgermeisterin Maria Winkel.

Bürgermeisterin Maria Winkel

Die Vertreterin der Stadt nannte als Beispiele das Projekt „Kulturmittler“, die transkulturelle und interreligiöse Arbeit, die vom Haus angebotene Trauerarbeit und die Zusammenarbeit mit mittlerweile 20 Familienzentren. „Ihr Herz schlägt für die, deren Chancen geringer sind oder denen Zugänge zu Bildung schwerer fallen oder verwehrt sind“, so Winkel.

„Hochstrategisch“ und „alltagspraktisch“

Neuerungen habe Thier „hochstrategisch, aber total alltagspraktisch umgesetzt“, befanden für die Mitarbeiterschaft Katharina Ferber und Marie-Louise Haschke. Dabei habe sie ihre Ideen „nie von oben herab aufgedrängt“. Vielmehr habe Thier einen guten Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen gepflegt.

Stadtdechant Jörg Hagemann nannte ein Bibelzitat: „Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen.“ Dieses Bild passe zu Thier, meinte er. Mit all dem Positiven, das sie für das Haus eingebracht habe, habe sie „gute Früchte möglich gemacht“.

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