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Verkehrswacht gibt Eltern Tipps

Üben macht den Schulweg sicher

Münster

Am morgigen Mittwoch beginnt in NRW das neue Schuljahr. Für zirka 2450 Erstklässler in Münster ist dies in der Regel auch der Start in eine eigenständige Mobilität. Damit dieser möglichst sicher gelingt, rät die Verkehrswacht Münster allen Erziehungsberechtigten, mit den angehenden i-Dötzen den Schulweg zu üben.

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Eltern sollten mit ihren Kindern den Schulweg üben, rät die Verkehrswacht Münster. Foto: Verkehrswacht Münster

Mehrmals sollte der Weg zur künftigen Schule und zurück abgelaufen werden, rät Christoph Becker, Geschäftsführer der Verkehrswacht, in einer Pressemitteilung. „Der sicherste Weg zur Schule muss übrigens nicht der kürzeste sein. Ein Umweg ist dann sinnvoll, wenn man damit eine Gefahrenstelle umgehen kann.“

Vorsicht beim Überqueren von Straßen

Auf dem Weg sollte man mit dem Kind über das richtige Verhalten an unübersichtlichen oder eventuell gefährlichen Stellen sprechen. Besonders sollte man darauf achten, dass die i-Dötze wissen, wie sie sicher eine Straße oder Kreuzung überqueren. Aber auch an Ein- und Ausfahrten müssten sie besonders vorsichtig sein. „Nachdem man den Schulweg mehrmals gemeinsam geübt hat, ist es Zeit für einen Rollentausch. Dann sollte sich Mama oder Papa vom Kind führen lassen. Dabei soll es dem Erwachsenen erklären, warum es sich wie verhält“, empfiehlt Becker. Auch wenn das Kind bereits sicher unterwegs ist, sollte man es noch weiter begleiten, bis man ganz sicher sei, dass es Absprachen befolgt.

Christoph Becker, Geschäftsführer der Verkehrswacht

Das Kind mit dem Auto zur Schule zu fahren, ist aus Sicht von Christoph Becker keine gute Idee: „Wenn es nicht unbedingt nötig ist, sollte das Kind zu Fuß gehen. Nur im realen Verkehrsgeschehen und nicht auf dem Rücksitz eines Autos lernen die Erstklässler, wie sie sich sicher verhalten.“

Nicht direkt vor der Schule absetzen

Das Auto sollte nur zum Einsatz kommen, wenn die Schule zu weit entfernt ist und auch kein Schulbus genutzt werden kann. Diejenigen Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bringen müssen, sollten sie nicht direkt vor der Schule absetzen. Damit kein Gedränge entsteht, das wiederum andere Kinder gefährden könnte, sollten die Erziehungsberechtigten in einiger Entfernung zur Schule anhalten. „Dabei darf das Kind immer nur zur Bordsteinseite aussteigen“, unterstreicht Becker. „Außerdem müssen Kinder, ganz gleich wie kurz die Strecke ist, immer korrekt gesichert werden.“

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