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Stadt entwickelt Fahrradnetz 2.0

Über 3000 Hinweise von Bürgern

Münster

Um besser ermitteln zu können, wo Fahrradwege ausgebaut werden müssen und wo nicht, hat die Stadt Münster rund 3000 Hinweise aus der Öffentlichkeit gesammelt. Sie sind eingeflossen in den Plan Fahrradnetz 2.0.

Das Fahrradnetz wird in Münster weiter ausgebaut. Foto: Stadt Münster

Durch ein systematisches und hierarchisches Fahrradnetz sollen Radfahrer künftig noch sicherer, komfortabler und schneller durch Münster kommen, so die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität hat jetzt das Konzept beschlossen. „Vom Kfz-Straßennetz ist eine Unterscheidung der Straßen je nach Funktion bekannt: Hauptstraßen, Nebenstraßen, Erschließungsstraßen. Eine solche Abstufung hat die Stadt Münster mit dem Fahrradnetz 2.0 nun auch für den Radverkehr entwickelt. Für zukünftige Baumaßnahmen werden aus dieser Abstufung auch Prioritäten festgelegt“, so Stadtbaurat Robin Denstorff. Das „Fahrradnetz 2.0“ dient laut Stadt als Entscheidungsgrundlage für alle Neu-, Aus- und Umbaumaßnahmen der Verkehrsinfrastruktur und soll sukzessive fortgeschrieben werden.

„Großes Interesse an Mobilitätsentwicklung“

Mit einer Beteiligung der Öffentlichkeit habe die Stadt mit Planungsbüros das Fahrradnetz erarbeitet. Die öffentlichen Beteiligungsaktionen „AppGrade“ im vergangenen Jahr sowie die Onlinebeteiligung im März dieses Jahres waren neben der Grundlagenermittlung und Abstimmungen mit Politik, Fachplanern und Stakeholdern aus dem Bereich Verkehr ein wichtiger Baustein für die Entwicklung des Fahrradnetzentwurfes.

„Viele Münsteranerinnen und Münsteraner haben ihre individuellen Ortskenntnisse als Expertise in die Netzplanung eingebracht. Mehr als 3000 Hinweise aus der Öffentlichkeit zeigen, wie groß das Interesse an zukunftsgerechter Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt ist“, freut sich Phillip Oeinck aus dem Fahrradbüro.

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