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Tatort-Dreharbeiten

UKM-Pathologie als Kulisse für Prof. Boerne

Münster

Die letzte Klappe ist geschlagen: Am Mittwoch wurden die Dreharbeiten für den neuen Münster-Tatort beendet. Gedreht wurde unter anderem in der Pathologie im Uniklinikum.

Realität trifft Fiktion in der Pathologie der Uniklinik: Die Schauspielerinnen Judith Goldberg (alias Vivian Peter, l.) und Christine Urspruch (Silke Haller, 2.v.l.) sowie Jan Josef Liefers (Karl-Friedrich Boerne) mit Prof. Dr. Eva Wardelmann (Direktorin der Gerhard-Domagk-Instituts für Pathologie am Uniklinikum Münster). Foto: WDR/Thomas Kost

Zum 40. Mal stehen Axel Prahl und Jan Josef Liefers für den Münster-Tatort vor der Kamera. Am Mittwoch wurde in der Pathologie der Uniklinik Münster die letzte Klappe für ihren neusten Fall geschlagen.

Von den insgesamt 22 Drehtagen für die Jubiläumsfolge schlug das Tatort-Team an zwölf Tagen in Münster und Umgebung auf. Gedreht wurde unter anderem im Boniburger Wald, am Mittelhafen, in Steinfurt, in Rosendahl – außerdem wurde Kommissar Thiel alias Axel Prahl auf der Leeze am Prinzipalmarkt gesichtet, heißt es in einer Mitteilung.

„Münster-Tatort ist der kultigste Tatort“

Drei Drehtage waren allein für die Pathologie des Uniklinikums Münster angesetzt. „Der Münster-Tatort ist sicher der kultigste Tatort und wurde schon früher mehrfach in der Pathologie gedreht. Wir freuen uns alle riesig, dass wir uns für diese Folge wieder in ein Institut für Rechtsmedizin verwandeln dürfen“, sagt Prof. Dr. Eva Wardelmann, Direktorin der Gerhard-Domagk-Instituts für Pathologie am UKM. „Unser Archiv mit unserer Sammlung von Präparaten des menschlichen Körpers und unsere Keller- und Kühlräume bieten natürlich die richtige Kulisse. Das gesamte Tatort-Team ist klasse und auch in Zukunft jederzeit wieder herzlich willkommen.“

Zum Inhalt des Films: Kommissar Thiel kann sich nach dem Aufwachen nicht erklären, wie er in diesem Hotelzimmer gelandet ist. Und was machen Prof. Boerne und der große Plüsch-Koala da an seiner Bettkante? Es kommt noch schlimmer: Im Wald wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um Thiels Ex-Chef aus seiner Zeit bei der Hamburger Mordkommission, den er seit Jahren nicht gesehen hat. Oder doch? Prof. Boerne ist fasziniert von Thiels Amnesie und begleitet ihn bei der Spurensuche.

Sendetermin erst 2022

Das Drehbuch stammt von Thorsten Wettcke. Es ist bereits sein fünfter Tatort mit Thiel und Prof. Boerne. Zehn Jahre nach dem Fall „Zwischen den Ohren“ führt Francis Meletzky jetzt wieder Regie in Münster.

Der Sendetermin ist für die erste Jahreshälfte 2022 eingeplant.

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