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Unterbringung

Ukraine-Flüchtlinge: Umzug in Blücher-Kaserne steht bevor

Münster

Wochenlang waren Flüchtlinge aus der Ukraine in münsterischen Sporthallen untergebracht. Schon bald ist jedoch die Blücher-Kaserne bezugsfertig. Die Sporthallen sollen dann wieder freigegeben werden.

Die zu Notunterkünften hergerichteten Sporthallen in Roxel sollen zeitnah freigeräumt werden. Foto: Amt für Kommunikation/Stadt Münster

Die zu Notunterkünften umgebauten Sporthallen in Roxel und Hiltrup werden noch in diesem Monat freigeräumt. Das hat die Stadt Münster am Freitagnachmittag mitgeteilt. Bereits in der kommenden Woche zieht ein großer Teil der dort untergebrachten ukrainischen Geflüchteten in die Blücher-Kaserne um. "Die Renovierungsarbeiten sind dort so weit fortgeschritten, dass ein sukzessiver Bezug des Gebäudes an der Einsteinstraße möglich ist", heißt es in der städtischen Mitteilung.

Gestartet wird mit den zwei Sporthallen am Schulzentrum Roxel, die seit Ende März als Interims-Unterbringung dienen. Zwischenzeitlich erhielten hier bis zu 180 Personen Schutz und Betreuung. Auch wenn der Umzug bereits am kommenden Donnerstag (19. Mai) abgeschlossen sein soll, sind nach Angaben der Stadt noch Aufräumarbeiten nötig, bevor in diesen Hallen wieder Sport getrieben werden kann.

Hallen in Roxel am dem 30. Mai wieder für Sport nutzbar

Voraussichtlich ab dem 30. Mai sollen die Gebäude dann nach einer Grundreinigung freigegeben sein und für den Sportbetrieb genutzt werden können. Der hier beheimatete BSV Roxel hat für den Rückbau personelle Unterstützung angeboten, „die wir sehr gerne annehmen“, so Dagmar Arnkens-Homann, Leiterin des Sozialamtes.

Die zu Notunterkünften hergerichteten Sporthallen in Roxel sollen zeitnah freigeräumt werden. Foto: Amt für Kommunikation/Stadt Münster

In der Sporthalle Hiltrup erfolgt der Umzug der Geflüchteten zur Blücher-Kaserne in der Woche ab dem 23. Mai. Die Freigabe für den Sport ist für den 7. Juni geplant.

„Unser Versprechen war von Beginn an die zügige Freigabe der genutzten Sporthallen, sobald wir alternativen und angemessenen Wohnraum zur Verfügung haben - dies ist jetzt der Fall“, so Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer.

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