Nach Corona-Pause

Umgebaute Eymann-Sauna vor Wiedereröffnung

Münster-Amelsbüren

Nach monatelanger Zwangspause steht die Wiedereröffnung der Eymann-Sauna bevor. Familie Eymann hat die Zeit für umfangreiche Bauarbeiten genutzt und Investitionen im sechsstelligen Bereich getätigt.

Von Michael Grottendieck

Nach Monaten der Schließung freut sich Familie Eymann auf die bevorstehende Wiedereröffnung. Die Zeit wurde genutzt, die Saunalandschaft zu modernisieren und zu erweitern. Foto: gro

Monatelang war die Eymann-Sauna geschlossen. Diese zweite Zwangspause innerhalb eines Jahres hat die Inhaberfamilie Eymann genutzt, um Bauarbeiten durchzuführen, an die während des laufenden Betriebes nicht zu denken gewesen war. Vieles ist zur Neueröffnung am Dienstag (15. Juni) fertig. Der Clou jedoch, ein neues Holzgebäude für eine Sauna mit Platz für 90 Gäste, wird zum Jahresende fertiggestellt.

Kelo wird das Holz genannt, aus dem das neue Gebäude errichtet wird. Es wird ein reiner Holzbau. Eine künstliche Dämmung ist nicht erforderlich. Dafür sorgt das besondere Holz selber. Kelo gilt als besonders verdichtetes Holz. Es stammt aus Skandinavien oder Russland. Das Holz der Bäume ist mehrere 100 Jahre alt. Irgendwann starben sie durch den harten Frost ab. Man ließ sie jedoch stehen und erntete sie erst, als sie vollkommen trocken geworden waren.

Außen hat das Kelo-Holz eine silberne Verfärbung angenommen, innen leuchtet es honigfarben. „Es ist unglaublich verdichtetes Holz, das für ein ganz besondere Klima innerhalb der Sauna sorgt“, weiß Tischlermeister und Innenarchitekt Peter Baums aus Eschweiler, der mit seiner Firma „Baums Blocksauna“ für den Neubau verantwortlich ist.

Die bis zu 90 Besucher, die in dem Holzgebäude Platz nehmen können, werden durch eine großzügige Glasfassade einen freien Blick auf den Schwimmteich in der Sauna-Landschaft bei Eymann haben. Im Parterre-Bereich sind sanitäre Anlagen errichtet worden. Direkt neben der Kelo-Sauna soll eine Dusche in halboffener Bauweise entstehen. Das Investitionsvolumen beträgt rund eine Million Euro, berichtet Familie Eymann. Lisa und Klaus Eymann sowie ihre Söhne Hannes und Hendrik freuen sich, ihr Angebots-Portfolio um eine Attraktion zu erweitern.

Wege bleiben künftig frostfrei

Auch an anderen Orten der weitläufigen Saunalandschaft war man nicht untätig. Der Bereich der Außengastronomie wurde nahezu verdoppelt.

Der beliebte Pizzaofen wurde erneuert. Unter den Pflasterwegen wurde eine Fußbodenheizung verlegt, die in den Wintermonaten genau so viel Wärme abgibt, dass die Wege frostfrei und damit sicher begehbar bleiben. Dazu waren weitläufig die Pflastersteine aufzunehmen. Betriebssicherheit, Effizienzsteigerung sowie die Lüftung nahmen die Eymanns in den Blick, als sie die Infrastruktur ihrer Anlage modernisierten, die seit Mitte der 1970er-Jahre Zug um Zug erweitert wurde.

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