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Trauer um Musiker Nicolas Leibel

„Unerwartet und viel zu früh“

Münster

Tiefe Trauer: Der Musiker Nicolas „Nici“ Leibel – bekannt geworden mit der A-cappella-Gruppe 6-Zylinder – ist im Alter von 61 Jahren unerwartet gestorben – zum Entsetzen seiner Wegbegleiter.

Von Pjer Biederstädt

Nicolas „Nici“ Leibel Foto: pd

Im Alter von nur 61 Jahren ist der Musiker Nicolas „Nici“ Leibel nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. „Unser langjähriger ehemaliger Mitstreiter und Tenor der ersten Stunde ist unerwartet und viel zu früh gestorben. Wir können es immer noch nicht fassen“, bringen seine ehemaligen Mitstreiter der A-cappella-Gruppe 6-Zylinder ihre Trauer in einem Facebook-Post zum Ausdruck.

Nicolas Leibel stieß kurz nach der Gründung 1983 zu den 6-Zylindern. „Er war stimmlich herausragend. Als Tenor war er echt ein Aushängeschild“, erinnert sich Winne Voget, der über 1000 Bühnenauftritte mit Nicolas Leibel bei der münsterischen Erfolgsband erlebt hat.

Ein feiner Kerl – auf und neben der Bühne

Doch nicht nur auf der Bühne, auch daneben sei er ein überaus feiner Kerl gewesen, sagt Voget. „Nici war sehr gesellig, unterhaltsam und hilfsbereit. Von ihm konntest Du immer alles kriegen, vor allem Zeit.“ Auf dem Weg zu Konzerten sei der passionierte Computer-Spezialist so etwas wie das Navigationsgerät der Band gewesen. „Er kannte immer den Weg, auch in Städten, in denen er nur einmal gewesen war.“

2008 verließ er die A-cappella-Gruppe und widmete sich neuen Projekten. Unter anderem veranstaltete er zusammen mit Steffi Stephan das Internationale Straßenkünstlerfestival, über Jahre ein beliebtes Event im Allwetterzoo.

Musikalisch schloss der Gitarrist und Sänger sich unter anderem der Bluegrass-Band Dingenskirchen an. Auch diese Bandkollegen zeigten sich geschockt: „In tiefer Trauer verabschieden wir uns von unserem Freund und Mitmusiker Nici.“

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