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Einblicke

Ungewohnte Stille in Corona-Zeiten - ein Besuch im Allwetterzoo

Der Allwetterzoo in Münster hat wie jeder andere Zoo zurzeit geschlossen. Trotzdem lässt sich ein spannender Blick hinter die Kulissen werfen - in kurzen Videos und mit einer Fotostrecke.

-tre-/pd

Ganz entspannt: der Sibirischen Tiger „Fedor“ Foto: Allwetterzoo Münster

Einige Zoos in NRW berichteten bereits vor zwei Wochen von erwarteten Verlusten in Millionenhöhe. Der Verband der Zoologischen Gärten hatte ein Soforthilfe-Programm für die 56 bei ihm organisierten deutschen Zoos in Höhe von 100 Millionen Euro gefordert.

Auch der Allwetterzoo in Münster bangt um die Einnahmen und hofft auf eine baldige Wiedereröffnung. In der Zwischenzeit versuchen die Verantwortlichen kreativ zu sein, bieten im Netz Bilder und vor allem Videos der Tiere an. Dazu können die User online abstimmen, wie gerade geschlüpfter Trampeltier-Nachwuchs heißen soll. Und vieles mehr.

Zudem bot der Zoo nun einen Rundgang an. Viele Gehege konnten besichtigt werden. Spannende Bilder und Filmsequenzen entstanden dabei. Sie zeigen, dass in wirtschaftlich wie gesellschaftlich schweren Zeiten Ideenreichtum gefragt ist.

Für regelmäßige Besucher und Freunde des Zoos gibt es auch ein Treueticket, mit dem den Betreibern nicht nur durch harte finanzielle Phasen geholfen wird, sondern der erste Besuch nach Wiedereröffnung auch vergünstigt wird.

Wann die Pforten wieder öffnen, ist weiter ungewiss. "Wir sind hinter den Kulissen aber schon fleißig am planen und organisieren, um auf alles vorbereitet zu sein", lautet eine Mitteilung bei Facebook. Gleichzeitig wurde betont, dass es trotz fehlender Einnahmen bei fortlaufenden konstanten Kosten, keinem Tier schlecht geht.

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