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WWU-Fahrplan für das Sommersemester

Uni bleibt bis Pfingsten digital – mindestens

Münster

Auch im Sommersemester wird das Studium an der WWU erst einmal digital weitergehen. Dies berichtete Uni-Rektor Johannes Wessels am Mittwoch im Senat der Universität. Mit einer Rückkehr zu Präsenzveranstaltungen rechnet er frühestens nach den Pfingstferien.

Martin Kalitschke

So werden die Hörsäle nicht so bald wieder aussehen: Das Studium wird auch im Sommersemester erst einmal digital weitergehen. Foto: Matthias Ahlke (Archivbild)

An der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) wird das Studium auch im Sommersemester erst einmal digital weitergehen. Dies hat WWU-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels am Mittwoch im Senat mitgeteilt. Zuvor hatte der Krisenstab der WWU einen Fahrplan für die kommenden Monate erarbeitet.

Den Fachbereichen werde empfohlen, die Lehrangebote weitgehend digital vorzubereiten. Mit einer ersten Öffnung der Universität für Präsenzangebote rechnet der Rektor frühestens nach den Pfingstferien Ende Mai. Ziel des Fahrplanes sei es, sowohl Lehrenden als auch Studierenden Planungssicherheit zu geben. Daher sollten die Digitalangebote so ausgerichtet sein, dass sie, unabhängig von Lockerungen, auch bis zum Ende des Semesters weiterlaufen können. „Ein digitales Semester muss auch digital zu Ende geführt werden können“, sagte der Rektor.

Mischung aus Digital und Präsenz

Dies betonte Wessels auch mit Blick auf Studierende, die derzeit nicht in Münster wohnen, darunter Erasmus-Studierende aus anderen Ländern. Diesen sei es nicht zuzumuten, dass sie sich im Falle von Lockerungen mitten im Semester nach Wohnungen in Münster umsehen müssen. „Wir sollten die Angebote im Sommersemester daher so digital wie möglich halten“, unterstrich er in der – digitalen – Senatssitzung. Für die Zeit nach den Pfingstferien hofft Wessels auf hybride Angebote – also eine Mischung aus Digitalem und Präsenz.

Sollte sich die Corona-Lage im Laufe des Frühjahres entspannen, dann solle alles, was möglich sei, versucht werden, um so viel Leben wie möglich an die Universität zurückzuholen, so Wessels. So sollten Arbeitsplätzen in den Bibliotheken umgehend zur Verfügung gestellt werden, sobald diese wieder öffnen dürfen.

Sorge um Studierende wächst

Prof. Dr. Regina Jucks, Prorektorin für Studium und Lehre, berichtete, dass sie sich Sorgen um die Studierenden mache, da diese sich zur Zeit nur wenig untereinander austauschen können. Daher soll ab kommenden Dienstag (13 Uhr) ein digitaler „Lunchbreak“ starten. Ziel sei es, dass die Studierenden trotz Pandemie motiviert bleiben.

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