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Energie-Krise

Uni Münster beschließt Energie-Sparmaßnahmen

Münster

Unbeheizte Flure, kaltes Wasser, dunkle Gebäude - die Universität Münster hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, um Energie zu sparen. Das hat Auswirkungen für Studierende und Beschäftigte.

Die Universität Münster will wegen der Krise Energie einsparen. Unter anderem wird das Schloss nachts nicht mehr angestrahlt. Foto: Oliver Werner

Die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster mit ihren rund 45.000 Studierenden und 8.000 Beschäftigten in Lehre, Forschung und Verwaltung will wegen der aktuellen Krise im Wintersemester 2022/23 Energie einsparen.

Das Einsparziel lautet 20 Prozent gegenüber dem Durchschnittsverbrauch der vergangenen fünf Jahre, heißt es in einer Mitteilung der WWU. „Die Energiekrise betrifft und trifft uns alle – deswegen haben sich auch die Hochschulen verpflichtet, Energie einzusparen“, betont WWU-Kanzler Matthias Schwarte. „Gleichwohl werden wir uns darum bemühen, die Auswirkungen für die Studierende und Beschäftigten so gering wie möglich zu halten.“

Die zentralen Einspar-Maßnahmen im Überblick

  • In Arbeitsräumen wie Büros, Hörsälen, Seminarräumen und ähnlichen Räumen wird die Raumtemperatur auf 19 Grad abgesenkt.
  • Foyers, Flure und Teeküchen werden in den rund 240 Gebäuden der WWU nicht mehr beheizt.
  • Es wird kein Wasser zum Händewaschen erwärmt.
  • Die Beckenwasser-Temperatur im Schwimmbad wird reduziert.
  • Außerdem werden die Gebäude wie das Schloss nachts nicht mehr angestrahlt.

Darüber hinaus wird die WWU die Gebäude während der Weihnachtsferien vom 24. Dezember 2022 bis zum 8. Januar 2023 schließen. In dieser Zeit wird die Raumtemperatur in den Arbeitsräumen von 19 auf 16 bis 17 Grad abgesenkt.

Davon sind auch die Bibliotheken betroffen. Das Zentralgebäude der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) am Krummen Timpen, die rechtswissenschaftlichen Bibliotheken sowie die Zweigbibliothek Medizin bleiben jedoch geöffnet. In all diesen Bibliotheken stehen den Studierenden aus allen Fachbereichen damit rund 1.500 Arbeitsplätze mit einer Raumtemperatur von 19 Grad zur Verfügung.

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