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Ratsbeschluss

Unterkunft für Flüchtlinge am Pulverschuppen

Münster

Die Stadt Münster plant eine neue Unterkunft für Flüchtlinge am Pulverschuppen. Sie dient als Ersatz für den Standort Gremmendorf. Fast alle Parteien im Rat haben zugestimmt.

Von Klaus Baumeister

Dieses Areal am Pulverschuppen soll überplant werden Foto: kb

Die Stadt Münster wird für das Areal des alten Pulverschuppens an der Warendorfer Straße einen neuen Bebauungsplan aufstellen. Ziel ist es, die baurechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass an diesem Standort in einigen Jahren eine Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) angesiedelt werden kann. Betrieben wird die ZUE vom Land NRW.

Für dieses Vorgehen stimmten alle Parteien im Rat außer der Linken. Die Internationale Fraktion/Die Partei/ÖDP enthielt sich der Stimme. Die SPD-Rasfrau Maria Winkel verlas dabei eine Protokollnotiz des Ratsbündnisses aus Grünen, SPD und Volt. Das Ratsbündnis lehne Einrichtungen wie eine ZUE generell ab und setze darauf, dass eine neue Landesregierung nach der Wahl im Mai andere Formen der Flüchtlingsunterbringung beherzige. Gleichwohl stimme man dem jetzt gewählten Verfahren zu, so Winkel weiter, „um die Verlagerung zu ermöglichen“.

Aktueller Standort in Gremmendorf

Zum Hintergrund: Derzeit befindet sich die ZUE auf dem Gelände der früheren York-Kaserne in Gremmendorf. Die Bezirksregierung Münster als verantwortliche Behörde ist erst dann bereit, den bestehenden Standort aufzugeben, wenn die Stadt Münster für Ersatz gesorgt hat. Das Gremmendorfer Kasernen-Gelände ist als ein neues Wohnquartier vorgesehen.

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