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Start-up aus der Immobilienbranche

Unternehmen "UpFlat" zieht in die Feuerwache

Münster

Eine Plattform für Eigentümer, Mieter, Dienstleister und Verwalter: So beschreibt Gründer Felix Feldmann die Idee hinter seinem Unternehmen „UpFlat“. Am Hafen in Münster findet das Unternehmen nun einen neuen Sitz.

Außenansicht der Alten Feuerwache an der Bernhard-Ernst Straße in Münste Foto: STF Gruppe GmbH

Die Alte Feuerwehrwache im Stadthafen von Münster wurde 1929 fertiggestellt und galt damals als die modernste und innovativste Feuerwehrwache Deutschlands. Genau der perfekte Standort für das münsterische Start-up Up­Flat. Das Unternehmen ist in der Immobilienbranche tätig.

Der Unternehmensgründer Felix Feldmann erklärt in einer Pressemitteilung: „Mit UpFlat haben wir eine digitale Plattform für die effiziente und unkomplizierte Verwaltung von Immobilien und anderen Objekten geschaffen. UpFlat deckt dabei alle Kernfunktionen ab – vom Dokumentencenter bis zur Schadensmeldung, von der Nebenkostenabrechnung bis zur Dienstleisterdatenbank. Dabei richtet sich die Plattform sowohl an Eigentümer als auch Mieter, Dienstleister und Verwalter.“

Mehr Personal, neuer Standort

Erforderlich wurde der Umzug in die Feuerwache wegen des Personalwachstums. Künftig solle die digitale Verwaltung neben Immobilien auch auf weitere Objektbereiche ausgeweitet werden, heißt es weiter.

Dank der Wirtschaftsförderung Münster, mit der die STF-Gruppe, zu dem UpFlat gehört, seit Jahren eng zusammenarbeitet, sei man auf die Alte Feuerwache aufmerksam geworden. Beim Herrichten wurde viel Wert darauf gelegt, die alten, denkmalgeschützten Strukturen der Feuerwehrwache zu erhalten. Sogar die alte Feuerwehrrutsche ist noch vorhanden und erinnert an die ursprüngliche Nutzung des Gebäudes.

Parallel dazu wurde die Website überarbeitet. Das Portal ist nun für alle Interessierten verfügbar. Künftig stehen weitere Funktionen zur Verfügung.

Weitere innovative Geschäftsmodelle entwickeln

Felix Feldmann freut sich nach eigenem Bekunden, UpFlat nun endlich der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Die neue Plattform bedeute aber kein Ende der Entwicklung von UpFlat: Man arbeite kontinuierlich an neuen Features, um Up­Flat zu verbessern.

Und auch der Start-up-Szene am münsterischen Stadthafen kehre das Unternehmen mit dem Umzug in die Feuerwache keineswegs den Rücken. Im Gegenteil, die STF-Gruppe wolle mit UpFlat weitere webbasierte, innovative Geschäftsmodelle und Jungunternehmen entwickeln und damit „die digitale Transformation des Münsterlandes vorantreiben“.

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