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UKM-Direktor zur Corona-Lage

Van Aken: Ostern droht die dritte Welle

Münster

Zu Ostern droht eine dritte Corona-Welle, sagt der Direktor des Uniklinikums Münster. Grund sei die steigenden Fälle der britischen Virusvariante. Bei Öffnungen ist Van Aken zurückhaltend.

Ralf Repöhler

Prof. Dr. Hugo Van Aken, Ärztlicher Direktor des Uniklinikums Foto: Oliver Werner

Für die Bundeskanzlerin ist die dritte Corona-Welle bereits da. Der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Münster (UKM), Prof. Dr. Hugo Van Aken, rechnet im April damit. „Wir werden mit Sicherheit eine dritte Welle bekommen. Auf jeden Fall nach Ostern“, sagt UKM-Vorstandsvorsitzende voraus.

Die Niederlande und Belgien, beide Länder grenzen an NRW, erwarten die dritte Welle durch die große Verbreitung der britischen Corona-Variante für die letzte März- oder erste Aprilwoche. Die Erfahrungen der ersten beiden Wellen hätten gezeigt, dass NRW die höchsten Infektionszahlen rund zwei Wochen nach dem niederländischen Peak zu erwarten habe. Eine Überlastung der Krankenhäuser droht nach Einschätzung Van Akens, der Mitglied im Krisenstab der Stadt ist, nicht: Wir haben genügend Betten, auch bei höheren Fallzahlen.“

UKM-Direktor begrüßt Schulöffnungen

Der Mediziner begrüßt die Öffnung von Schulen und Kindertagesstätten, auch wegen der starken sozialen Komponente. Er rät zur Einhaltung von Schutzmaßnahmen, weil Kinder sich zwar kaum infizieren, aber das Virus verbreiten könnten.

Für die Öffnung von Restaurants sieht Van Aken derzeit wenig Chancen. Über eine Öffnung des Einzelhandels könne man nachdenken – mit strengem Hygienekonzept und Auflagen zur Obergrenze der Verkaufsfläche und Personenanzahl.

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