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Ratsbündnis möchte Nachtbürgermeister einführen

Vermittler im ewigen Konflikt

Münster

Nicht nur in Münster führt das Nachtleben zu Konflikten zwischen Gastronomen und ihrer Kundschaft auf der einen Seite und Anwohnern auf der anderen. Ein Nachtbürgermeister soll nach Willen des Ratsbündnisses zukünftig für Abhilfe sorgen.

Von Björn Meyerund

Für die einen unverzichtbarer Punkt einer lebendigen Stadt, für manchen Anwohner einfach nur Lärmbelästigung: Abendliche Außengastronomie und das Nachtleben führen traditionell zu Konflikten, die das Ratsbündnis nun mit einem Vorschlag anzugehen gedenkt. Foto: Oliver Werner

Angela Stähler (CDU), Klaus Rosenau (Grüne) und Maria Winkel (SPD) – sie alle sind, ehrenamtlich, Bürgermeister der Stadt Münster. Dazu kommt natürlich noch Markus Lewe, gewählter und hauptamtlicher Oberbürgermeister der Stadt. Das war‘s in Sachen Bürgermeister in Münster – eigentlich jedenfalls. Denn bald könnte es einen weiteren Bürgermeister in der Stadt geben. Allerdings einen, der nicht parteipolitisch aktiv sein muss und dessen Bezeichnung man auch nicht allzu genau nehmen sollte. Das Ratsbündnis aus Grünen, SPD und Volt möchte einen sogenannten Nachtbürgermeister – oder eine Nachtbürgermeisterin – in Münster einführen. Die Pandemie und ihre Folgen sind ein Anlass dafür, aber keineswegs der einzige.

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