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Zwischen Münster und Ruhrgebiet

Verspätungen und Ausfälle: Deutsche Bahn räumt Fehler ein

Münster

In den vergangenen Wochen kam es bei den Regionalzügen zwischen Münster und dem Ruhrgebiet wiederholt zu Störungen. Nun hat die Deutsche Bahn eingeräumt: „Es lief nicht rund.“

Von Martin Kalitschke

Bei der Bahn ruckelte es in den letzten Wochen. Foto: dpa

Der Münsteraner hat um 8.15 Uhr die Wohnung verlassen, damit er um 8.36 Uhr mit dem RE 42 von Münster nach Dülmen zur Arbeit fahren kann. Doch der Zug fällt am Dienstagmorgen, wieder mal, aus. Die nächste Verbindung ist um 9.07 Uhr mit dem RE 42, sie verlässt erst zehn Minuten später als geplant Münsters Hauptbahnhof, um danach auf der Strecke wiederholt stehen zu bleiben.

Statt um 9.29 Uhr trifft der Zug um 9.47 in Dülmen ein. Von der Haustür in Münster zum Arbeitsplatz in Dülmen ist der Münsteraner (Name der Redaktion bekannt) damit eineinhalb Stunden unterwegs gewesen. Und das, so berichtet er, sei in der letzten Zeit kein Einzelfall gewesen.

Hoher Krankenstand wegen Corona

Ein Sprecher der Deutschen Bahn in Düsseldorf räumt ein, dass es in den vergangenen vier Wochen auf der Strecke zwischen Münster und dem Ruhrgebiet „nicht so ganz rund gelaufen“ sei. So habe es beim RE 42 coronabedingte „Angebotsreduzierungen“ gegeben, auch kurzfristig seien wegen eines „hohen Krankenstandes“ mehrfach Züge ausgefallen. Zudem berichtet er von Störungen an Bahnübergängen, Problemen mit Fahrzeugen, Personen auf den Gleisen.

Folge: Die Strecke sei „nicht so zuverlässig wie sonst“ bedient worden.

Mittlerweile habe sich die Krankensituation wieder stabilisiert. Der Sprecher geht daher davon aus, dass sich die Situation auf der Strecke zwischen Münster und dem Ruhrgebiet nun wieder entspannen werde. „Manchmal kommt es bei einer Linie gleich mehrmals hintereinander zu Problemen – und dann läuft es wieder gut“, sagt er.

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