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Corona-Schutzverordnung

Verstoß gegen Verzehrverbot kostet künftig 100 Euro Strafe

Münster

Das Land NRW hat neue Bußgeldvorschriften im Zusammenhang mit der Corona-Schutzverordnung verhängt. Das hat die Stadt am Abend mitgeteilt. Der Krisenstab hat außerdem in Hinblick auf die Weihnachtsfeiertage eine Bitte formuliert.

wn

Wer seinen To-Go-Glühwein zu nah am Verkaufsstand verzehrt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Foto: dpa (Symbolbild)

Glühwein, Wurst und Brötchen: Da das Verzehrverbot von Speisen und Getränken im Umkreis von 50 Metern um diejenige gastronomische Einrichtung, in der sie erworben wurden, nicht immer eingehalten wird, hat das Land NRW nun die Bußgeldvorschriften zur Corona-Schutzverordnung erweitert. Sprich: Zuwiderhandlungen werden fortan mit einem Bußgeld von 100 Euro geahndet. Das hat die Stadt Münster am Abend mitgeteilt.

Auch in anderen Bereichen greife das Land NRW nun härter als bislang durch und gibt somit auch dem Kommunalen Ordnungsdienst in Münster (KOD) die Richtung vor. So werde beispielsweise das Bußgeld für den Verkauf alkoholischer Getränke zwischen 23 und 6 Uhr auf 500 Euro angehoben. Die Stadt Münster appelliert, diese Vorschriften zu beachten und zum Schutz aller Mitmenschen einzuhalten. "Der KOD wird die Umsetzung kontrollieren", schreibt die Stadt in der Mitteilung.

Besuche an den Feiertagen reduzieren

Bei der 59. Sitzung des Corona-Krisenstabs am Mittwoch (9. Dezember) wurde auch über die Situation in den Alten- und Pflegeheimen während der Feiertage gesprochen. Da sich Sammelbesuche von Familienmitgliedern hier aufgrund der Pandemielage und weiterhin steigender Infektionszahlen zu einem Risikofaktor entwickeln könnten, bittet die Stadt Münster Bürgerinnen und Bürger um Abwägung, ob ein Besuch nicht auch zu einem etwas späteren Zeitpunkt möglich und sinnvoll ist. Bekanntlich gehören Bewohnerinnen und Bewohner der genannten Einrichtungen zu den bei der Impfung priorisierten Bevölkerungsgruppen.

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