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Fahrradstraße Hittorfstraße

Verwaltung hält an ihrem Vorschlag fest

Münster

An der Fahrradstraße Hittorfstraße trafen sich jetzt Vertreter von Anliegern und Verwaltung zum Ortstermin. Dabei stellte die Stadt klar, dass sie wohl an ihrem Vorschlag - Parken künftig nur noch auf einer Straßenseite – festhalten werde.

Bislang erst zur Hälfte rot markiert: die Fahrradstraße Hittorfstraße. Foto: Matthias Ahlke

Ortstermin an der Hittorfstraße: Verwaltung und Anwohner trafen sich am Dienstagabend vor Ort, um sich darüber auszutauschen, wie künftig auf der Fahrradstraße das Parken organisiert werden soll. Die Diskussion verlief „intensiv“, so Michael Grimm im Anschluss an die Veranstaltung.

Der Vorschlag der Stadt sieht vor, dass Pkw künftig nur noch auf einer Straßenseite parken dürfen. Anlieger kritisierten am Dienstag, dass in diesem Fall der Parkdruck auf die benachbarten Straßen wachsen würde. Bewohner der Hittorfstraße haben ihrerseits einen Vorschlag vorgelegt, wonach Pkw weiterhin auf beiden Seiten parken dürfen – aufgesattelt auf den Bürgersteig. Kritik der Gegner dieses Vorschlages: Der Bürgersteig habe dann nur noch eine Breite von etwa 1,50 Meter. Grimm räumte allerdings ein, dass auch dieser Vorschlag den Anforderungen an eine Fahrradstraße genügen würde. Innerhalb der Verwaltung wird das Parken auf dem Bürgersteig jedoch kritisch gesehen. In anderen Vierteln ist es schon länger in der Kritik, da es nur geduldet, aber eigentlich gar nicht erlaubt ist.

Zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Mitte am 8. Juni werde die Verwaltung eine Vorlage präsentieren, so Grimm. Sie werde sich, Stand jetzt, für die Option „Parken nur noch auf einer Straßenseite“ aussprechen.

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