1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Viele pendeln rein, nur wenige raus

  6. >

Neuer Pendleratlas

Viele pendeln rein, nur wenige raus

Münster

Münsteraner arbeiten am liebsten in Münster: Die Stadt weist die niedrigste Auspendelquote aller NRW-Städte auf, wie der neue Pendleratlas der Statistischen Landesämter für das Jahr 2021 zeigt. Nicht wenige fahren sogar 400 Kilometer weit zur Arbeit.

Über 100.000 Menschen pendelten 2021 nach Münster zur Arbeit. Weniger als die Hälfte pendelte zur Arbeit aus Münster in eine andere Stadt. Foto: Jürgen Peperhowe

Wer in Münster wohnt, arbeitet auch gern in Münster. Wie der neue Pendleratlas der Statistischen Landesämter für das Jahr 2021 zeigt, hat Münster die niedrigste Auspendelquote (Anteil der Auspendelnden an den Pendelnden am Wohnort) aller NRW-Städte.

45 337 Münsteraner überquerten 2021 die Stadtgrenze, um zur Arbeit zu fahren. In die Stadt hinein pendelten 108 998 Menschen. Damit gehört Münster zu den 90 (von insgesamt 396) Städten und Gemeinden in NRW, die einen sogenannten Einpendelüberschuss aufweisen.

Greven zwei Mal auf Platz eins

Die meisten Personen pendelten aus Greven (6028), Senden (4447) und Telgte (3913) zu ihrer Arbeitsstelle nach Münster. Greven ist auch umgekehrt auf Platz eins: 2093 Menschen pendelten aus Münster dorthin, gefolgt von Dortmund (1573) und Telgte (1566).

Viele Münsteraner fahren jedoch noch viel weiter. 1301 Menschen pendelten die knapp 100 Kilometer nach Düsseldorf, 1038 sogar die 400 Kilometer nach Berlin.

Deutschlandweit fuhren im vergangenen Jahr 23,8 Millionen über die Grenzen ihres Wohnortes hinweg zur Arbeit, die meisten nach München (503 578 Personen), Frankfurt am Main (445 254) und Hamburg (426 921). In NRW pendelten 4,8 Millionen Menschen über die Grenzen ihres Wohnorts zur Arbeit.

Die Pendlerrechnung basiert auf Angaben des Wohn- und Arbeitsortes und stellt die potenzielle Mobilität dar. Nicht alle Aufgeführten pendeln beispielsweise täglich.

Startseite