Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine
Vier Parteien rufen zur Mahnwache in Münster auf
Münster
CDU, Grüne, SPD und FDP rufen zur gemeinsamen Mahnwache vor dem Rathaus auf, um vor dem Hintergrund der Ereignisse in der Ukraine ein Zeichen zu setzen.
Die Rede, die der russische Präsident Wladimir Putin am Montagabend deutscher Zeit hielt, wird in die Geschichte eingehen. In ihren nationalistischen, imperialistischen und geschichtsrevisionistischen Ansätzen hat sie Erinnerungen an die dunkelsten Zeiten europäischer Geschichte geweckt, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung von CDU, Grünen, SPD und der FDP.
Als demokratische Parteien wolle man ein Zeichen setzen gegen Putins imperialistische Politik und Aggression. „Unsere Solidarität und unser Mitgefühl gehören den Menschen in der Ukraine, die nun mit Krieg und Leid überzogen werden“, heißt es in einer Mitteilung, in der zu einer Mahnwache vor dem historischen Rathaus am Freitag (25. Februar) ab 17.30 Uhr eingeladen wird.
Konsens durch russische Aggression bedroht
Ziel der europäischen Nachkriegsgeschichte sei es stets gewesen, Krieg zu verhindern. Diese Motivation habe zur Gründung der Europäischen Union und des militärischen Verteidigungsbündnisses der Nato geführt. Dieser europäische Konsens sei nun durch die russische Aggression akut bedroht.
Stadt und Polizei rechnen mit einer großen Teilnehmerzahl. Corona-Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer erinnert an die Maskenpflicht und ab 750 Teilnehmern, die voraussichtlich überschritten würden, an die 3G-Regel. „Ich gehe davon aus, dass die weit übergroße Mehrheit der Teilnehmer die Regeln einhalten wird“, so Heuer.
Derweil rufen Friedensorganisationen wie die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Münster, Friedenskooperative Münster, pax christi Diözesanverband Münster am Samstag (26. Februar) von 11 bis 13 Uhr zu einer Kundgebung vor dem historischen Rathaus auf.
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