1. www.wn.de
  2. >
  3. Muenster
  4. >
  5. Vier Schulen müssen Kinder abweisen

  6. >

Anmeldung der Fünftklässler

Vier Schulen müssen Kinder abweisen

Münster

Zum Sommer wechseln rund 2500 Kinder von der Grundschule in eine fünfte Klasse einer weiterführenden Schule. Die Stadt hat nun die Anmeldezahlen veröffentlicht. Eng wird es besonders an einer Realschule.

kv/pd

Die Stadt hat die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen veröffentlicht. Foto: dpa

2500 Grundschulkinder der vierten Klassen wechseln nach der Sommerpause auf die weiterführenden Schulen. Die Eltern haben jetzt die Anmeldungen vorgenommen; das Verfahren an den beiden städtischen Gesamtschulen war zuvor bereits abgeschlossen, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung.

1139 Kinder möchten auf ein Gymnasium wechseln, das sind 75 mehr als 2019. Abweisen müssen das Annette-Gymnasium sowie das Schillergymnasium, die überzählige Anmeldungen verzeichnet haben. Alternativen bieten sich mit freien Plätzen insbesondere am Johann-Conrad-Schlaun und am Geschwister-Scholl-Gymnasium an. Aber auch alle anderen städtischen Gymnasien verfügen noch über vereinzelt freie Plätze.

Unter einem besonderen Stern stand das Anmeldeverfahren an den Real- und Hauptschulen. Erstmals hat in diesem Jahr die Friedensreich-Hundertwasser-Schule in Roxel nicht mehr am Anmeldeverfahren teilgenommen. Das verringerte Schulangebot führte aber nicht zu weiteren Engpässen in diesen Schulformen. „Zum Glück konnte die Mathilde-Anneke-Gesamtschule zwei Züge mehr aufnehmen“, sagt der stellvertretende Schulamtsleiter Wolfgang Wimmer. Er ist auch „froh, dass die Hauptschulen ihre Eingangsklassen gut füllen können.“

Die Anmeldezahlen zur Klasse 5 der weiterführenden Schulen. Foto: Stadt Münster

Zu den aktuellen Zahlen: Nach den rekordverdächtigen Anmeldezahlen zum vergangenen Schuljahr (572 Anmeldungen) verzeichnen die Realschulen einen leichten Rückgang. Insgesamt 513 Anmeldungen verteilen sich auf die sechs städtischen Realschulen – das ist ein vergleichbarer Wert zum Schuljahr 2018, in dem 495 Schülerinnen und Schüler diese Schulform angewählt haben. „Übergelaufen“ ist die Erich-Klausener-Realschule mit 126 Anmeldungen. Auch wenn die Klassenbildung noch nicht festgelegt ist, reichen die Kapazitäten an den Realschulen aber insgesamt aus, um die Nachfrage hier erfüllen zu können.

Ein leichtes Plus verzeichnen die Hauptschulen. 112 Schülerinnen und Schüler haben sich bis jetzt an den vier Hauptschulen angemeldet, die neuen Eingangsklassen sind an jeder Schule gesichert. Erfahrungsgemäß sind hier bis zum Schuljahresbeginn noch Nachmeldungen zu erwarten.

15 Absagen muss die Primusschule erteilen, die insgesamt 37 Anmeldungen aus der Primarstufe erhalten hat, aber aufgrund der eigenen Primarstufe nur begrenzt noch Schülerinnen und Schüler in den 5. Jahrgang aufnehmen kann.

Alle Eltern, deren Kinder an einzelnen Schulen keinen Platz erhalten, werden von den Schulleitungen umgehend informiert und erfahren zugleich, welche Schulen noch aufnahmefähig sind. Bereits beendet sind die Verfahren an den städtischen Gesamtschulen. Insgesamt standen den 521 Anmeldungen lediglich 270 Schulplätze gegenüber. Die hier abgewiesenen Kinder konnten sich an einer anderen Schule anmelden.

Startseite