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Bundespolizei leitet Verfahren ein

Vier Schwarzfahrer setzen Zugbegleiter unter Druck

Münster

Schrecksekunde für einen Bahnmitarbeiter: Vier Jugendliche ohne Fahrschein haben einen Zugbegleiter beleidigt. Einer griff sogar zur Klinge.

Rechtsextreme haben vor einem Asylbewerberheim in Dortmund Parolen skandiert. Als die Polizei eintraf, war keiner mehr da. Foto: Patrick Pleul/Symbolbild Foto: dpa/Patrick Pleul

Es ist wohl der Albtraum eines jeden Zugbegleiters: Da erwischt man ein paar junge Männer beim Schwarzfahren, doch die Herrschaften denken gar nicht daran, klein beizugeben. Einer zückt sogar ein Messer . . .

So hat es nach Angaben der Bundespolizei am Donnerstagabend ein Zugbegleiter auf der Fahrt von Essen nach Münster erlebt: Vier Jungs ohne Fahrschein, aber mit jeder Menge Wut im Bauch, wurden aggressiv und ausfällig, einer von ihnen griff zur Klinge.

Strafverfahren wegen Bedrohung

Die vier Bremer setzten sich zwar in Münster ab, konnten aber leicht identifiziert werden: zwei Polen (14 und 30 Jahre alt) und zwei Deutsche (21 und 31), die sich nun wegen Leistungserschleichung und Beleidigung verantworten müssen.

Der 30-Jährige hatte ein Multifunktionswerkzeug mit Messerklinge dabei; auf ihn wartet nun zudem ein Strafverfahren wegen Bedrohung.

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