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„Gemeinsam für Münster“ präsentiert Bilanz

Vom Impfen bis zum Katastrophenschutz

Münster

Im Bündnis „Gemeinsam für Münster“ haben vier Hilfsorganisationen ihre Jahresbilanz 2021 an Stadtrat Wolfgang Heuer und Oberbürgermeister Markus Lewe übergeben. Dabei ging es genauso um Katastrophenschutz wie um die Corona-Impfung.

Nach einem mit Corona und Flutkatastrophe ereignisreichem Jahr haben die Hilfsorganisationen als „Bündnis für Münster“ ihre Jahresbilanz an Markus Lewe übergeben. Foto: Maren Kuiter Fotografie

Ob bei der Bewältigung der Pandemie, dem Einsatz beim Schneechaos im Februar und in den Flutgebieten in NRW und Rheinland-Pfalz oder bei zahlreichen Sanitätsdiensten – Münsters Hilfsorganisationen stehen der Stadt als zuverlässige Partner zur Seite.

Im Bündnis „Gemeinsam für Münster“ haben die vier Hilfsorganisationen ASB Regionalverband Münsterland, DRK-Kreisverband Münster , Johanniter-Unfall-Hilfe., Regionalverband Münsterland/Soest und Malteser Hilfsdienst Stadtverband Münster ihre Jahresbilanz 2021 an Stadtrat Wolfgang Heuer und Oberbürgermeister Markus Lewe übergeben.

Bekämpfung der Corona-Pandemie

Mit ihren haupt- und ehrenamtlichen Helfern leisteten die vier lokalen Hilfsorganisationen im vergangenen Jahr einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, berichtet das Bündnis in eine Mitteilung. So waren sie neben Stadt, Feuerwehr, Kassenärztlicher Vereinigung und Apothekerkammer unter anderem am Betrieb des Impfzentrums an der Halle Münsterland beteiligt und verantworteten als Bündnis „Gemeinsam für Münster“ ab dem Herbst die Impfstelle im Jovel.

Im Sommer waren Münsters Hilfsorganisationen in den Hochwassergebieten im Katastropheneinsatz: Sie halfen den Menschen vor Ort, indem sie zum Beispiel Verpflegung herstellten und an Betroffene und Einsatzkräfte ausgaben. Aber auch bei der Errichtung einer temporären Kläranlage im Ahrtal gab es fachkundige Unterstützung aus Münster.

Ein wesentliches Ziel erreichte das Bündnis schon 2020: Seitdem sind die Münsteraner Hilfsorganisationen in die hauptamtliche Regelrettung der Stadt Münster eingebunden. Als nächsten dringenden Schritt sieht das Bündnis eine Optimierung der Finanzierung von Ausbildungsplätzen für Notfallsanitäter, denn hier klafft eine entscheidende Lücke. Bei stetig steigenden Einsatzzahlen herrscht im Rettungsdienst ein Ausbildungsplatzmangel.

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