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Über 900 Naturbegeisterte

Vierter Platz für Münster beim „Bioblitz“

Münster

Möglichst viele Arten von Pflanzen, Pilzen und Tieren entdecken: Das ist die Idee hinter „Bioblitz“, dem Wettbewerb zur Naturbeobachtung. Und der war 2022 aus Sicht der Initiatoren ein Erfolg.

Mithilfe der Bestimmungs-App „ObsIdentify“ können sich auch Personen ohne Artenkenntnisse am „Bioblitz“ beteiligen und ihrer Stadt oder ihrem Kreis 2023 zum Sieg verhelfen. Foto: LWL/Christoph Steinweg

Die Initiatoren und Initiatorinnen des Wettbewerbs zur Naturbeobachtung „Bioblitz 2022“ ziehen eine positive Bilanz. 43.000 Beobachtungen wurden in Münster im abgelaufenen Jahr registriert. Beim „Bioblitz“ versuchen Naturbegeisterte, in einem bestimmten Gebiet und während eines bestimmten Zeitraums so viele Arten von Pflanzen, Pilzen und Tiere wie möglich nachzuweisen.

Den „Bioblitz 2022“ hatten das Internetportal für Naturbeobachtungen „Observation.org“ und das LWL-Museum für Naturkunde des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster initiiert und gemeinsam mit Partnern wie der Nabu-Naturschutzstation Münsterland und dem Institut für Landschaftsökologie der Universität Münster durchgeführt. In diesem Jahr soll es einen weiteren „Bioblitz“ geben.

Mehr als 20.000 Teilnehmer bundesweit

Beim „Bioblitz 2022“ traten alle deutschen Kreise und kreisfreien Städte gegeneinander an, um Arten zu finden. „Über 20.000 Naturbegeisterte haben deutschlandweit knapp zwei Millionen Funde von Pflanzen, Pilzen und Tieren gemeldet. In Münster waren es über 900 Teilnehmende mit 43.000 Beobachtungen. Das sind überwältigende Zahlen“, sagt Dr. Jan Ole Kriegs, Direktor des Naturkundemuseums.

Gewonnen hat den „Bioblitz 2022“ der Landkreis Lüneburg mit der Meldung von über 4100 Arten. Dahinter rangieren Aachen und der Kreis Herford, die sich bis zum Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Den vierten Platz belegte Münster.

„Neben den Städten und Kreisen haben bundesweit der Naturschutz und die Grundlagenforschung gewonnen, denn die wertvollen Datensammlungen des ,Bioblitzes 2022’ sind auf Observation.org öffentlich zugänglich“, betont Kriegs.

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