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Ratsbündnis stellt Antrag

Vorstoß für Verkehrsberuhigung der Geiststraße

Münster

Das Ratsbündnis aus Grünen, SPD und Volt reagiert auf die Anwohnerbeschwerden zur Verkehrsbelastung auf der Geiststraße. Die Stadtverwaltung soll Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung ergreifen.

Von Klaus Baumeister

Anwohner beklagen den zunehmenden Lkw-Verkehr auf der Geiststraße. SPD, Grüne und Volt wollen den Sachverhalt prüfen lassen. Foto: Oliver Werner

Wiederholt haben Anwohner der Geiststraße versucht, eine Tempo-30-Regelung für diese Verbindungsstraße zwischen der Hammer Straße und der Weseler Straße zu erwirken. Die Stadt steht dem kritisch gegenüber, nicht zuletzt deshalb, weil die Feuerwehr längere Fahrzeiten bei Einsätzen befürchtet.

Jetzt hat das Ratsbündnis aus SPD, Grünen und Volt in der Bezirksvertretung Münster-Mitte einen Antrag vorgelegt, mit dem die Stadtverwaltung aufgefordert wird, den Sachverhalt noch einmal näher zu prüfen.

Mehr Lkw- und Lieferverkehr auf der Geiststraße

Die drei Parteien verweisen auf Angaben der Anwohner, wonach insbesondere der Lkw- und Lieferverkehr zugenommen habe.

In dem Antrag werden dazu gleich mehrere Gründe genannt:

  • Mehr Baustellen in der Stadt, so die Vermutung, führen auch zu mehr Baustellenverkehr.
  • Die Geiststraße könnte für Lkw-Fahrer interessant sein, die die Mautgebühren auf der B 54 (Weseler Straße / Umgehungsstraße / Hammer Straße) sparen wollen.
  • Durch verkehrsberuhigende Maßnahmen im nördlichen Teil der Hammer Straße sei die Geiststraße als Ausweichroute attraktiver geworden.

Durchfahrtsverbot für Lkw?

Eine der Konsequenzen nach einer Überprüfung der Verkehrsbelastung auf der Geiststraße könnte für das Mehrheitsbündnis in der Bezirksvertretung sein, dass ein Durchfahrtsverbot für Lkw über 7,5 Tonnen erlassen wird. Darüber hinaus regen die Parteien an, dass an der Geiststraße und am nördlichen Teil der Hammer Straße in puncto Verkehrsberuhigung die gleichen Maßnahmen ergriffen werden.

Über den Antrag entscheidet die Bezirksvertretung Mitte in der Sitzung am heutigen Dienstag um 17 Uhr im Hauptausschusszimmer des Stadtweinhauses.

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