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Neue Nutzung des Gasometers

„Wer Büros bestellt, bekommt Büros“

Münster

Am Gasometer soll sich was tun. Das hat der Rat am Mittwoch beschlossen. Aber wohin die Reise geht, wissen die Lokalpolitikerinnen und Lokalpolitiker noch nicht so genau.

Von Klaus Baumeister

Das Gelände des Gasometers wird überplant. Die Erwartungen liegen dabei weit auseinander. Foto: Matthias Ahlke

Der Rat hat die Stadtverwaltung am Mittwochabend mit großer Mehrheit beauftragt, für das Areal des Gasometers einen neuen Bebauungsplan zu erstellen, damit dort ein Neubau errichtet werden kann. Für die künftige Nutzung wurden den Planern diese Stichworte mitgegeben: Büros, Hotel, Gastronomie und Kultur, wobei die Frage offen blieb, wie man die unterschiedlichen Nutzungen unter einen Hut bekommen kann. Die GAL-Ratsfrau Annika Bürger sprach das Kuriosum des Verfahrens und auch das Unbehagen des Ratsbündnisses aus Grünen, SPD und Volt an, als sie eine Protokollnotiz verlas: Das Ratsbündnis betrachtet die Aufstellung des Bebauungsplanes nicht als Absage an eine Nutzung des Gasometers durch den Verein Sozialpalast.

Linke lehnt Doppelstrategie ab

Die Linke Ortrud Philipp lehnte diese Doppelstrategie ab. In dem jetzt absehbaren Konzept werde die Kultur zum „Beiwerk“. Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes müsse allen klar sein, wie die künftige Nutzung aussehen werde: „Wer Büros bestellt, wird auch Büros bekommen.“

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