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Uni-Verzeichnisse der Jahre 1780 bis 1905 jetzt einsehbar

Wer hat in Münster studiert?

Münster

Das Universitäts-Archiv hat ganz besondere Dokumente ins Netz gestellt. Die Namenslisten der Studierenden von 1780 bis 1905 kann man jetzt einsehen.

So sehen die alten Matrikelbücher der Uni Münster aus Foto: ULB

Die Studierendenverzeichnisse, die sogenannten Universitätsmatrikeln, sind eine wichtige Quelle der Forschung. Deshalb hat das Universitätsarchiv der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) die Matrikelbücher von 1780 – der offiziellen Eröffnung der WWU – bis 1905 nunmehr digitalisiert. Die Bände sind ab sofort unter www.uni-muenster.de/Archiv/bestaende.html online einsehbar.

Möglichkeit zur Online-Recherche

„Wir werden regelmäßig nach früheren Studierenden gefragt. Durch die digitalisierten Bände können Interessierte nun online recherchieren“, erläutert Dr. Sabine Happ, Leiterin des Universitätsarchivs der WWU. Durch die Digitalisate (elektronische Versionen von Druckwerken) erfahren die Nutzer nicht nur das Immatrikulationsdatum von ehemaligen Studierenden, sie bekommen auch einen Eindruck, wie die Matrikelbände aussehen. Ergänzend zu den Matrikeln gibt es ab 1844 gedruckte Personalverzeichnisse der Königlichen Akademie. Sie umfassen neben den Namen der Studierenden weitere Angaben zu ihrem Studium.

Es gibt zwei Möglichkeiten, die einzelnen Matrikelbände einzusehen: als gesamten Band oder getrennt nach Jahren. Eine Ausnahme ist der erste Matrikelband von 1780 bis 1808, bei dem die Einteilung nach Fakultäten übernommen wurde. „Wir haben jeweils die einzelnen Jahre bestehend aus Sommer- und Wintersemester aufbereitet, damit Interessierte nicht riesige Dateien von teilweise mehreren Hundert Seiten durchsehen müssen“, erklärt Sabine Happ.

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