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Glosse zum OB-Check

Wer zuletzt reden darf . . .

Münster

Wer hat bei der Elefantenrunde vor der Kommunalwahl das letzte Wort? Die drei Oberbürgermeister-Kandidaten Markus Lewe, Peter Todeskino und Michael Jung sollten es im von unserer Zeitung veranstalten Livestream-Veranstaltung selbst entscheiden. Das fiel den Kontrahenten nicht leicht.

Karin Völker

Münsters Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters stellten sich im WN-Livestream den Fragen der WN-Leser (v.l.): SPD-Kandidat Dr. Michael Jung, Amtsinhaber Markus Lewe und der Grünen-Kandidat Peter Todeskino. Foto: Oliver Werner

Ein Wahlkampf ist ein Kampf, das sollte man nie vergessen, Auch wenn man den ganzen Abend einträchtig nebeneinander gestanden und die Fragen der Moderatoren weitgehend ohne böse Seitenhiebe beantwortet hat. In einer Wahlkampfarena, auch wenn sie ohne Publikum stattfinden muss, wollen die Zuschauer im Livestream sehen, wie die drei Kontrahenten um das OB-Amt sich gegeneinanderdurchsetzen .

Listige Aufgabe der Moderatoren zum Schluss: Markus Lewe, Peter Todeskino und Michael Jung sollen unter sich ausmachen, wer das Schlusswort zum OB-Wahl-Check sprechen darf. Kurzes ratlose Blicke, „Schnick, schnuck, schnack machen wir nicht“, soweit herrscht Konsens.

Todeskino will den Anfang machen - und Jung auch

Zum ersten Mal am Abend fehlen plötzlich dem redseligen Trio die Worte. Der Grüne Peter Todeskino findet sie als erster wieder: Er will anfangen. Der Ball liegt auf dem Feld und Michael Jung schießt blitzschnell. Er will das letzte Wort am Abend haben. Und Markus Lewe? Holt tief Luft, hat jetzt nicht nicht mal mehr die Chance, Jung das Schlusswort generös anzubieten. Markus Lewe steht da, wo er den ganzen Abend an seinem Stehtisch stand: Zwischen den beiden Herausforderern – schön in der Mitte.

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