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200 Teilnehmerinnen werden erwartet

WIB-Dinner mit sozialem Anspruch

Münster

Am 17. Januar findet wieder das WIB-Dinner („Women in Business“) statt. Mehr als 200 Teilnehmerinnen werden im Rathausfestsaal erwartet. Festrednerin ist in diesem Jahr Dr. Sandra von Möller.

Karin Höller

Diese Arbeit inmitten der Kinder ihres 2003 gegründeten Vereins KID­smiling liebt Unternehmerin Dr. Sandra von Möller. Wöchentlich erhalten benachteiligte Kinder und Jugendliche unter anderem kostenloses Fußballtraining. Foto: pd/Maria Schulz

Der Anteil von Frauen in Unternehmensführungen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen – so auch die Zahl der Gäste beim nunmehr zwölften WIB-Dinner (Women in Business). Über 200 Teilnehmerinnen werden am 17. Januar (Freitag) im Rathausfestsaal zusammenkommen. Damit seien die Kapazitätsgrenzen erreicht, „obwohl wir noch weitere Interessentinnen auf der Warteliste haben“, erklärt die Vorsitzende des Vereins Frauen u(U)nternehmen Münster, der seit 20 Jahren Frauen in der Wirtschaft vernetzt. Besonders interessante neue Impulse verspricht beim traditionellen Frauen-Dinner die Festrednerin Dr. Sandra von Möller zu geben.

Die Juristin und Geschäftsführerin des Unternehmens Bäro sowie Vizepräsidentin der IHK Köln engagiert sich seit Jahren in zahlreichen sozialen Projekten für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Dazu gründete sie im Jahr 2003 den Verein KIDsmiling und wurde dafür 2017 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Die Bedeutung von Innovationen, aber vor allem auch die soziale Verantwortung von Unternehmern will sie bei ihrem Festvortrag in den Fokus nehmen. Als Vizepräsidentin der IHK Köln unterstützt sie mit Nachdruck die Diskussion über Frauen in Führungspositionen und macht Frauen und deren Bedeutung für die Wirtschaft sichtbar.

Denn, so von Möller: „Frauen haben nach wie vor nicht die gleichen Chancen wie Männer – daran ändern auch einige Vorzeigefrauen in manchen Unternehmen nichts.“ Positionen, mit denen sie vor einiger Zeit bereits bei einer Veranstaltung des münsterischen Unternehmerinnen-Netzwerks punktete, wie Vereinsvorsitzende Dagmar Merfort sagt.

Netzwerken steht im Vordergrund

Von Möller „ist unternehmerisch, sozial und gesellschaftlich ein Vorbild. Als Mutter von drei Kindern weiß sie auch, dass es nicht einfach ist, Familie und Karriere zu vereinbaren und kennt die Probleme und Hürden sehr genau“, so Merfort. „Deshalb freuen wir uns ganz besonders darüber, diese erfolgreiche Frau mit Vorbildcharakter als Festrednerin gewonnen zu haben.“

Nicht nur als Geschäftsfrau hat sie im Unternehmen Bäro, das sich auf innovative Lichtsysteme zur Ausleuchtung von Verkaufsflächen und Technologien für hygienische Luft, Wasser und Oberflächen spezialisiert hat, mit Licht zu tun. Licht bringt sie auch in das Leben zahlreicher benachteiligter Kinder und Jugendlicher durch regelmäßiges kostenloses Fußballtraining in mehreren Städten im Köln-Bonner Raum, Kochworkshops und Berufsorientierungsveranstaltungen. Sandra von Möller sagt: „Wir wollen auch Jugendlichen gute Perspektiven bieten, die kein Abitur haben.“ Beim WIB-Dinner wird sie aktuelle Beispiele liefern.

Dem Verein Frauen u(U)nternehmen geht es in erster Linie um das Netzwerken und Sichtbarmachen von weiblichem Unternehmertum. Und da eine der Kernkompetenzen der Festrednerin ebenfalls das Netzwerken ist, „werden beide Seiten von diesem Austausch profitieren“, ist sich Dagmar Merfort sicher – Netzwerken diesmal in sehr festlichem Rahmen.

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