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„Geringes Ansteckungsrisiko in Krankenhäusern“

Wichtige Untersuchungen und Behandlungen nicht verschieben

Münster

Aus Angst vor Corona gehen derzeit viele Menschen lieber nichts ins Krankenhaus – auch wenn sie es eigentlich sollten. Dabei seien Krankenhäuser relativ sicher, meint der Chefarzt im Clemenshospital.

wn

In den OP kommen Patienten, die kein Notfall sind, erst dann, wenn ein negatives Testergebnis vorliegt. Foto: Erik Hinz

„Der Einkauf im Supermarkt ist hinsichtlich einer Infektion derzeit heikler als der Aufenthalt in einem Krankenhaus“, meint Prof. Dr. Peter Feindt. Viele Menschen verschieben momentan eine Operation oder einen Klinikaufenthalt aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus – dagegen wendet sich der Ärztliche Direktor des Clemenshospitals.

Krankenhäuser seien grundsätzlich Orte, an denen man sich aufgrund der hohen Sicherheits- und Hygienestandards eher einem geringen Infektionsrisiko aussetze, heißt es in der Pressemitteilung der Alexianer. Zudem seien inzwischen fast alle Mitarbeiter mit Patientenkontakt geimpft.

Um eine akute Infektion auszuschließen, würden Patienten vor der Aufnahme ins Clemenshospital oder in die Raphaelsklinik abgestrichen. „Wir sind inzwischen technisch so gut ausgerüstet, dass wir in dringenden Fällen das Ergebnis meist schon nach kurzer Zeit haben“, so Prof. Feindt. Planbare operative Eingriffe und stationäre Behandlungen seien dadurch auch in Zeiten von Corona sehr sicher. Ärzte und Pflegende hätten mittlerweile viel Wissen und Erfahrung im Umgang mit dem Coronavirus gesammelt. Sicherheit und Hygiene seien oberstes Gebot, auch wenn der Regelbetrieb langsam wieder Fahrt aufnehme.

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