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Corona-Lage

Wieder mehr Corona-Infektionen bei jungen Erwachsenen

Münster

Kein deutlicher Rückgang erkennbar: Die Infektionszahlen in Münster haben sich in der vergangenen Woche im Vergleich zur Vorwoche kaum verändert. Erneut wurden mehr als 3800 Corona-Neuinfektionen bestätigt.

Von Anna Spliethoff

In Münster hat es in der vergangenen Woche (21. bis 27. Februar) 3802 bestätigte Corona-Neuinfektionen gegeben. Foto: dpa (Symbolbild)

Die Corona-Lage in Münster hat sich in der vergangenen Woche (Kalenderwoche 8; 21. bis 27. Februar) nur wenig verändert. Innerhalb einer Woche wurden 3802 Corona-Neuinfektionen bestätigt - das waren nur acht weniger als in der Woche zuvor. Das geht aus dem wöchentlichen Datenreport der Stadt Münster zur Corona-Lage hervor.

Da die Zahl der Neuinfektionen nur leicht gesunken ist, hat sich auch die Wochen-Inzidenz in Münster nur unwesentlich verändert. Nach Angaben der Stadt lag sie in der vergangenen Woche bei 1209,5 - im Vergleich zur Vorwoche war das ein Minus von lediglich 2,6. In der laufenden Woche ist bereits ein weiterer Rückgang erkennbar - am Mittwoch meldete das Robert-Koch-Institut für Münster eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 1000. Die Inzidenz bildet die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen ab.

Inzidenz bei Kindern nun wieder unter 2000

In den Altersgruppen haben sich die Sieben-Tage-Inzidenzen Ende Februar unterschiedlich entwickelt. Die höchste Inzidenz gibt es weiter in der Altersgruppe der Null- bis Elfjährigen. Dort liegt sie bei 1895,2. Im Vergleich zur Vorwoche ist sie allerdings deutlich um 108,0 gesunken.

Den deutlichsten Rückgang gab es bei den Zwölf- bis 17-Jährigen. Lag die Inzidenz in dieser Altersgruppe in der Vorwoche noch bei  2011,0, ist sie jetzt um 340,8 auf nun 1670,2 gesunken. Einen Rückgang gab es auch bei den 20- bis 64-Jährigen. In dieser Altersgruppe liegt die Inzidenz jetzt bei 1121,1 (-30,3).

Weiter viele Infektionen in Gievenbeck

Bei den jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren ist die Inzidenz in der vergangenen Woche deutlich gestiegen. Nach Angaben der Stadt liegt sie nun bei 1635,4 - im Vergleich zur Vorwoche ist das ein Plus von 162,1. Auch bei den Menschen ab 65 Jahren ist die Inzidenz leicht gestiegen - um 16,0 auf nun 390,1.

Seit Jahresbeginn werden wöchentlich die meisten Corona-Infektionen im Stadtteil Gievenbeck registriert. Auch in der vergangenen Woche hat sich dieser Trend fortgesetzt. Innerhalb von sieben Tagen wurden in dem Stadtteil 240 Corona-Neuinfektionen bestätigt - so viele wie in keinem anderen. Es sind allerdings etwas weniger als noch in der Woche zuvor (261).

Inzidenz in Berg Fidel bei 1915,1

Hohe Infektionszahlen gab es zudem in Coerde (179), im Kreuzviertel (154) sowie in Mauritz-Ost (149 und Angelmodde (140). Im Verhältnis zur Einwohnerzahl waren die Infektionszahlen in Amelsbüren und Berg Fidel am höchsten. In Amelsbüren ergibt sich eine rechnerische Inzidenz von 1804,1, in Berg Fidel liegt der Wert mit 1915,1 sogar noch darüber.

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