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Wilsberg-Folge „Schutzengel“ in der Kurz-Kritik

Overbecks überzeugender „Fall“

Ein bisschen nostalgische Rückschau, viel kuriose Komik und ein beinahe nachvollziehbarer Kriminalfall: In der neuen Wilsberg-Folge konnte vor allem Roland Jankowsky als Kommissar Overbeck punkten. Eine Kurz-Kritik.

Petra Noppeney

Kommissar Overbeck (Roland Jankowsky) steht im Zentrum der neuen Wilsberg-Folge „Schutzengel“. Kriminalhauptkommissarin Anna Springer (Rita Russek) versucht, ihren Kollegen nach einer Fehleinschätzung zu verteidigen. Foto: Thomas Kost/ZDF

Die 65. „Wilsberg“-Folge war eine der gelungenen Art — schon deshalb, weil Roland Jankowsky als sich stets selbst überschätzender Kommissar Overbeck hier mal richtig auf die Sahne hauen durfte.

Erst verhaftete er den falschen Kioskräuber, dann hatte er eine Dienstaufsichtsbeschwerde am Hals, die viele amüsante Fehltritte zutage förderte — und dann wurde die für ihn zuständige, zudringliche Personalchefin auch noch mit seiner geklauten Dienstwaffe erschossen. Das Gespräch mit der großartigen Rita Russek als Kommissarin Springer, die später Opfer einer Auto-Attacke wurde, war eine großartige Szene für beide.

Dass Overbeck daraufhin zu einer dubiosen Sicherheitsfirma wechseln wollte, die Dreck am Stecken hatte, lieferte die kluge Überleitung zu dem Fall, bei dem ein Kuli mit Kamera dem Wilsberg-Team auf wundersame Weise entscheidende Beweise zuspielte. Bühne frei für das wunderbare Schlussbild zum 65.: die „Kreuzfahrt“ im Aasee-Bötchen.

Der Krimi ist noch bis zum 28.2.2020 in der ZDF-Mediathek zu sehen.

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