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Rat stimmt der Planung zu

WLE-Trasse bekommt Haltepunkte

Münster

Ab Ende 2025 sollen Züge zwischen Münster und Sendenhorst fahren. Damit die Menschen ein- und aussteigen können, sind Haltepunkte erforderlich. Deren Planung hat der Rat jetzt abgesegnet.

Von Klaus Baumeister

So soll der Haltepunkt an der Halle Münsterland aussehen.

Ab sofort läuft die Uhr. Bis Ende 2025, wenn der Zugbetrieb auf WLE-Trasse zwischen Münsters Hauptbahnhof und Sendenhorst aufgenommen werden soll, will die Stadt Münster fünf Bahnhaltepunkte schaffen. Der Rat gab dazu am Dienstagabend – mit den Stimmen aller Parteien – das „Ja“ einschließlich der erforderlichen Finanzmittel in Höhe von 4,6 Millionen Euro.

Die neuen Haltepunkte sollen an der Halle Münsterland, an der Loddenheide, in Gremmendorf, Angelmodde und Gremmendorf entstehen. Die Bezirksvertretung Münster-Südost hatte dem Rat die Empfehlung mit auf den Weg gegeben, sich bei der zuständigen Genehmigungsbehörde, der Bezirksregierung Münster, für eine Verlegung der Haltestelle Angelmodde weiter südlich einzusetzen. Der Rat griff diese Empfehlung nicht auf – und zwar ohne Aussprache. Der Grund dürfte sein, dass man das ohnehin komplizierte Verfahren nicht durch Änderungswünsche noch komplizierter machen möchte.

„Personaldecke sehr dünn“

Kritisch hinterfragt wurde der Zeitplan. So wies die SPD-Ratsfrau Ute Hagemann darauf hin, dass bei allen am Projekt Beteiligten „die Personaldecke sehr dünn“ sei. Der unabhängige Ratsherr Georgios Tsakalidis beklagte, dass die WLE-Reaktivierung über Jahrzehnte hinweg vertrödelt worden sei. „Aber besser spät als nie.“

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