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Corona-Lage

Wocheninzidenz in Münster sinkt auf unter 1000

Münster

Die Infektionskurve in Münster zeigt deutlich nach unten. Zum ersten Mal seit Monaten liegt die Wocheninzidenz wieder bei weniger als 1000. Auch in zwei Altersgruppen ist die Inzidenz dreistellig.

Von Anna Spliethoff

Innerhalb einer Woche wurden in Münster 3138 Corona-Neuinfektionen bestätigt. Foto: dpa (Symbolbild)

Weniger Infizierte, sinkende Inzidenzen: Die Corona-Lage in Münster hat sich Ende April positiv entwickelt. In der vergangenen Woche (KW 17; 25. April bis 1. Mai) wurden deutlich weniger Neuinfektionen bestätigt als in der Vorwoche. Das geht aus dem wöchentlichen Daten-Report der Stadt zur Corona-Lage hervor.

Zwischen dem 25. April und dem 1. Mai hat das Gesundheitsamt in Münster demnach 3138 Corona-Neuinfektionen bestätigt. Das waren 2574 weniger als in der Vorwoche. Durch den deutlichen Rückgang bei der Zahl der Neuinfektionen ist auch die Wocheninzidenz stark gesunken. Zum ersten Mal seit Monaten ist sie mit nun 998,3 wieder dreistellig. Im Vergleich zur Vorwoche ist das ein Minus von 818,9.

Inzidenz bei jungen Erwachsenen sinkt sehr deutlich

Diese Entwicklung ist auch mit Blick auf die Altersgruppen zu beobachten. Die Inzidenz ist in der vergangenen Woche in allen Gruppen gesunken, am stärksten bei den 18- bis 29-Jährigen. Die Stadt gibt die Inzidenz dort nun mit 1253,3 an - ein Minus von 1269,3 im Vergleich zur Vorwoche.

Etwas höher als bei den jungen Erwachsenen war die Inzidenz nur bei den Zwölf- bis 17-Jährigen. Die Stadtverwaltung hat einen Wert von 1289,4 ermittelt. Im Vergleich zur Vorwoche ist das ebenfalls ein deutliches Minus von 795,0. Noch stärker ist die Inzidenz bei den 30- bis 64-Jährigen gesunken - um 922,8 auf nun 1135,9.

Inzidenz bei Kindern wieder bei unter 1000

Bei den jüngsten Münsteranerinnen und Münsteranern, den Null- bis Elfjährigen, ist die Inzidenz ebenfalls deutlich gefallen und liegt mit 709,9 (-426,0) nun wieder unter der Marke von 1000. Die niedrigste Inzidenz gibt es unverändert bei den Menschen ab 65 Jahren - sie ist um 233,3 auf nun 425,8 gesunken.

Die meisten Corona-Infektionen wurden in der vergangenen Woche erneut im Stadtteil Gievenbeck festgestellt. 256 bestätigte Neuinfektionen hat es dort innerhalb der vergangenen Woche gegeben. Die absolute Zahl ist jedoch nur bedingt aussagekräftig. Gievenbeck ist der Stadtteil mit den meisten Einwohnern, die rechnerische Inzidenz liegt bei etwa 1216.

Nur noch wenige Stadtteile mit mehr als 100 Infektionen

Das war in der vergangenen Woche nicht der höchste Wert. Im Martini- sowie im Hansaviertel lag die Inzidenz bei je knapp 1410. Der Blick auf die absoluten Zahlen zeigt zudem viele Infektionen im Kreuzviertel (132) und in Wolbeck (126). Genau oder knapp mehr als 100 Infektionen hat es zudem in Mauritz-Ost, Mauritz-Mitte, Rumphorst, Hiltrup-Mitte sowie im Hansaviertel gegeben.

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