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Corona-Lage

Wocheninzidenz in Münster sinkt auf unter 700

Münster

Die Infektionskurve in Münster zeigt weiter nach unten. Die Wocheninzidenz und die Zahl der Corona-Neuinfektionen sind deutlich gesunken. In allen Altersgruppen ist die Inzidenz inzwischen wieder dreistellig.

Von Luise Forkel

Sinkende Zahlen: Für die erste Maiwoche hat das Gesundheitsamt in Münster 2135 Corona-Neuinfektionen bestätigt. Foto: Marijan Murat/dpa

Die Infektionskurve kennt im Moment nur eine Richtung - und zwar steil nach unten. Die Corona-Lage hat sich Anfang Mai weiterhin positiv entwickelt. In der vergangenen Woche (KW 18; 2. bis 8. Mai) sank nicht nur die Inzidenz - es wurden auch deutlich weniger Neuinfektionen bestätigt als in der Vorwoche. Das geht aus dem wöchentlichen Daten-Report der Stadt zur Corona-Lage hervor.

Für die erste Maiwoche hat das Gesundheitsamt in Münster 2135 Corona-Neuinfektionen bestätigt. Das waren 1003 weniger als in der Vorwoche. Durch den deutlichen Rückgang bei der Zahl der Neuinfektionen ist auch die Wocheninzidenz stark gesunken. Sie liegt mit 679,2 wieder im dreistelligen Bereich (-333,4 im Vergleich zur Vorwoche).

Inzidenzen in allen Altersklassen nur noch dreistellig

Diese Entwicklung ist auch mit Blick auf die Altersgruppen zu beobachten. Die Inzidenz ist in der vergangenen Woche in allen Gruppen gesunken, am stärksten bei den Zwölf- bis 17-Jährigen. Die Stadt gibt die Inzidenz dort nun mit 761,6 an – ein Minus von 527,8 im Vergleich zur Vorwoche.

Etwas höher ist die Inzidenz bei den jungen Erwachsenen. Die Stadtverwaltung hat einen Wert von 862,6 ermittelt. Im Vergleich zur Vorwoche ist das ein Minus von 390,7. Ähnlich stark gesunken ist die Inzidenz bei den 30- bis 64-Jährigen – um 415,6 auf nun 720,3.

Niedrigste Inzidenz bei den Menschen ab 65 Jahren

Bei den jüngsten Münsteranerinnen und Münsteranern, den Null- bis Elfjährigen, ist die Inzidenz ebenfalls gefallen, um 50,5 auf 657,4. Die niedrigste Inzidenz gibt es unverändert bei den Menschen ab 65 Jahren – sie ist um 85,5 auf nun 340,3 gesunken.

Die meisten Corona-Infektionen wurden in der vergangenen Woche erneut im Stadtteil Gievenbeck festgestellt. 133 bestätigte Neuinfektionen hat es dort innerhalb der vergangenen Woche gegeben. Die absolute Zahl ist jedoch nur bedingt aussagekräftig. Gievenbeck ist der Stadtteil mit den meisten Einwohnern, die rechnerische Inzidenz liegt bei etwa 632.

Hafenviertel mit einstelligem Inzidenzwert

Das war in der vergangenen Woche nicht der höchste Wert. In Handorf lag die Inzidenz bei  etwa 1107, in Gremmendorf West bei etwa 967.  Der Blick auf die absoluten Zahlen zeigt zudem viele Infektionen im Kreuzviertel (106) und Mauritz Ost (100). Alle anderen Stadtteile liegen nur noch im zweistelligen, das Hafenviertel (9) sogar als einziges Viertel im einstelligen Bereich.

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