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Gericht weist Klage zurück

Wohnungseigentümer darf seltene Mauersegler nicht vertreiben

Münster

Ein Wohnungseigentümer wollte mit einer Verblendung an einem Mehrfamilienhaus Mauersegler und Haussperlinge vertreiben. Die Stadt forderte ihn auf, die Verblendung wieder zu entfernen. Daraufhin zog er vor Gericht. Nun hat das Verwaltungsgericht das Urteil bekanntgegeben.

Martin Kalitschke

In Nischen in einem Haus im Südosten der Stadt brüten Mauersegler. Foto: Nabu

Weil Mauersegler und Haussperlinge die Fassade und den Eingang eines Mehrfamilienhauses im Südwesten der Stadt verunreinigt hatten, ließ einer der Eigentümer unter der Dachverblendung meterlange Lochbleche anbringen, um die Vögel zu vertreiben. Als die Stadt davon Wind bekam, verhängte sie zunächst ein Bußgeld gegen den Eigentümer und verpflichtete ihn später unter Androhung eines Zwangsgeldes, die Lochbleche wieder abzubauen. Denn sowohl bei Mauerseglern als auch Haussperlingen handele es sich um gesetzlich streng geschützte Vogelarten.

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