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Im Freien schlafen bei Kälte

Wohnungslosenhilfe bittet um Hinweise 

Münster

Wer bei Kälte im Freien übernachtet, bringt sich schnell in Lebensgefahr. „Wer Hilfebedürftige sieht, die bei eisigen Temperaturen im Freien übernachten, sollte das melden“, werben mehrere Sozialdienste in Münster. 

Marion Böing vom SkF, Thomas Mühlbauer vom Haus der Wohnungslosenhilfe und Florian Stritzke vom städtischen Sozialamt (v.l.) werben für die Übernachtungsangebote, die in Münster für Hilfebedürftige zur Verfügung stehen. Foto: Stadt Münster/Meike Reiners

Auch im November sank das Thermometer schon unter null Grad. Wer bei Kälte im Freien übernachtet, bringt sich schnell in Lebensgefahr. Deshalb ist es in den Wintermonaten besonders wichtig, dass die Angebote der Wohnungslosenhilfe genutzt werden.

„Wer Hilfebedürftige sieht, die bei eisigen Temperaturen im Freien übernachten, sollte das melden“, werben die Bischof-Hermann-Stiftung, der Sozialdienst katholischer Frauen und das städtische Sozialamt um Aufmerksamkeit (Tel. 02 51 / 48 45 20 oder 02 51 / 89 93 60). Kräfte der Sozialarbeit gehen Hinweisen nach und versuchen die Betroffenen zu überzeugen, einen Platz im Warmen und möglichweise weitere Unterstützung anzunehmen.

Winternothilfe für alleinstehende Frauen

Die Winternothilfe für alleinstehende Frauen leistet der Sozialdienst katholischer Frauen (SKF). Hier stehen 32 Schlafplätze zur Verfügung. Neben den regulären Angeboten für alleinstehende Männer stehen in den Wintermonaten zusätzlich Wohncontainer am Albersloher Weg bereit. Bei diesem von der Bischof-Hermann-Stiftung betreuten Angebot gibt es noch einmal bis zu 60 Plätze.

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