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Verkehrs-Statistik

Zahl der Radunfälle auf hohem Niveau

Münster

In Deutschland ist die Zahl der getöteten Radfahrer gestiegen. Nicht so in Münster. Dort ist die Zahl der Unfälle mit Leezen-Beteiligung aber gleichbleibend hoch.

Pjer Biederstädt

In der ersten Jahreshälfte sind 406 Radler verunglückt. Foto: dpa

In Münster sind im ersten Halbjahr 2019 406 Fahrradfahrer (davon 21 mit Pedelec) verunglückt – und damit zehn mehr als in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres (396, davon 39 mit Pedelec). Nach Einschätzung von Polizeisprecher Andreas Bode sind die Zahlen auf einem schlechten, gleichbleibend hohen Niveau.

Doch es gibt auch eine gute Nachricht: In Münster ist in der ersten Jahreshälfte laut Polizei kein Radfahrer tödlich verunglückt. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2018 kam ein Radler ums Leben. Anders als in Münster ist die Zahl der Radunfälle mit Todesfolge bundesweit gestiegen: 158 Radler kamen laut Statistischem Bundesamt im ersten Halbjahr 2019 ums Leben. Das waren 16 Personen mehr als im Vorjahreszeitraum.

Weniger Schwerverletzte, mehr Leichtverletzte

Auch die Zahl der Radler, die bei Unfällen in Münster schwer verletzt wurden, ist gesunken. Im ersten Halbjahr 2018 waren es noch 79 Personen (davon 14 mit Pedelec), im gleichen Zeitraum in diesem Jahr waren es 58 (davon 4 mit Pedelec).

Leicht verletzt wurden im ersten Halbjahr 348 Radfahrer, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 316.

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