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Zensus 2022

Zehn Prozent der Haushalte werden befragt

Münster

Die Befragungen für den bundesweiten Zensus 2022 haben begonnen. Bis zum 7. August sind auch in Münster Interviewer unterwegs. Besucht werden etwa zehn Prozent der münsterischen Haushalte an rund 3500 Adressen.

Die Befragungen für den bundesweiten „Zensus 2022“ haben begonnen. Bis zum 7. August sind auch in Münster die Interviewerinnen und Interviewer - sogenannte Erhebungsbeauftragte – unterwegs, um die für die repräsentative Stichprobe ausgewählten Haushalte zu befragen. Foto: dpa

Ziel des „Zensus 2022“ ist es, für die amtliche Statistik herauszufinden, wie viele Menschen aktuell in Deutschland leben, wie sie wohnen und was sie arbeiten.

Leiterin der Erhebungsstelle bei der Stadt Münster ist Katrin Pottebaum. Sie sagt, dass Bürgerinnen und Bürger nicht mit einem Spontanbesuch an der Haustür rechnen müssen, sondern sich mit einem Informationsschreiben ankündigen. Die Anschreiben seien mit dem offiziellen Logo „Zensus 2022“ versehen. Bevor das kurze persönliche Interview an der Haustür beginne, sollten sich die Erhebungsbeauftragten, die im Auftrag der Stadt Münster unterwegs sind, mit ihrem Erhebungsbeauftragten-Ausweis und einem amtlichen Lichtbildausweis ausweisen.

Was wird abgefragt?

Abgefragt würden Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Familienstand und Staatsangehörigkeit der im Haushalt lebenden Personen. Die Angaben zur Schulbildung, Ausbildung und Erwerbstätigkeit könnten später in Ruhe in einen Online-Fragebogen eingetragen werden, der mit einem Zugangscode über die offizielle Website www.zensus2022.de zu erreichen ist.

Pottebaum: "Ausdrücklich möchte ich darauf hinweisen, dass die Interviewer und Interviewerinnen auf keinen Fall nach persönlichen Passwörtern, Bank- oder Kreditkarten, dem Einkommen oder E-Mail-Adressen fragen. Sie empfehlen auch nicht das Anklicken eines Links."

Das passiert mit den Informationen

Und was passiert mit den abgefragten Informationen? Die Erhebungsstelle der Stadt Münster übermittele die Daten verschlüsselt und ausschließlich an das Bundesamt für Statistik. Dort würden die Daten für die amtliche Statistik anonymisiert ausgewertet. Namen und Adressen würden zum frühestmöglichen Zeitpunkt von den anderen Angaben getrennt und gelöscht, sagt Pottebaum. "

Katrin Pottebaum, Leiterin der Erhebungsstelle bei der Stadt Münster Foto: Stadt Münster/MünsterView.

Die Weitergabe der Daten ist gesetzlich untersagt, ein Abgleich mit dem Melderegister der Stadt Münster findet nicht statt. Veröffentlicht werden nur zusammengefasste Ergebnisse, die keine Rückschlüsse auf einzelne Personen oder Haushalte zulassen." Die Ergebnisse liegen laut städtischer Mitteilung voraussichtlich Ende 2023 vor.

Parallele Gebäude- und Wohnungszählung

Parallel zur Haushalte-Befragung findet auch die die Gebäude- und Wohnungszählung statt. Diese liege jedoch komplett in der Verantwortung von IT.NRW als statistischem Landesamt. IT.NRW schickt allen Eigentümerinnen und Eigentümern von Wohnungen und Wohngebäuden die Zugangsdaten für den entsprechenden Online-Fragebogen. Gefragt werde zum Beispiel nach dem Gebäudetyp, dem Baujahr, dem Energieträger und der Heizungsart. Persönliche Befragungen finden für die Gebäude- und Wohnungszählung nicht statt.

Weitere Informationen zum „Zensus 2022“ gibt es im Stadtportal: www.stadt-muenster.de/zensus2022Das Team der städtischen Erhebungsstelle ist erreichbar unter: Tel. 02 51/4 92-71 71, E-Mail: zensus@stadt-muenster.de.

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