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Neue Einrichtung im Zirkus gesegnet

Zekorns Premiere in der Manege

Münster

Münster ist bereits die vierte Station des Zirkus Charles Knie mit der neuen Show. Die Nähe zum Dom nutzte der Zirkus nun, um die neue Sitzeinrichtung und den neuen Artisteneingang von Weihbischof Dr. Stefan Zekorn segnen zu lassen.

Von Simon Beckmann

Weihbischof Dr. Stefan Zekorn segnete die Inneneinrichtung und den Artisteneingang im Zirkus Charles Knie. Foto: Oliver Werner

Eigentlich gehört die Manege ganz den Darstellern des Zirkus Charles Knie, der noch bis Sonntag (26. Juni) auf dem Schlossplatz in Münster gastiert. Doch am Donnerstag räumten die Künstler ihre Bühne für Weihbischof Dr. Stefan Zekorn und nahmen auf den Zuschauerrängen Platz. Schließlich stand die Segnung der neuen Inneneinrichtung samt neuem Artisteneingang auf dem Programm.

„Es ist auch für mich eine Premiere, dass ich in der Manege stehe“, verriet Zekorn in dem Wortgottesdienst. Danach erklärte er, dass das Gradin, also die neue Sitztribüne, einen Spielraum in der Manege schaffe. Und in dem könnten die Darsteller den Zuschauern ein paar unbeschwerte Stunden, Freude, aber auch Erstaunen verschaffen. „Wir brauchen Momente in unserem Leben, in denen wir erstaunt sind. Das eröffnet uns eine andere Dimension“, betonte der Weihbischof, bevor er das neue Mobiliar segnete.

Ein alter Brauch

Pfarrer Sascha Ellinghaus, katholischer Seelsorger für die Menschen im Zirkus- und Schaustellergewerbe, erörterte zuvor, dass die Segnung eines Hauses oder einer Wohnung ein alter Brauch sei, den sich die Personen im Zirkus- und Schaustellergewerbe zu eigen gemacht hätten. Deswegen würden neue Fahrgeschäfte, Wohnwagen, Zirkuszelte oder wie jetzt im Zirkus Charles Knie auch die Sitzeinrichtung unter Gottes Segen gestellt werden.

Pfarrer Sascha Ellinghaus (l.) und Weihbischof Dr. Stefan Zekorn hielten in der Manege einen Wortgottesdienst ab. Foto: Oliver Werner

Zirkusdirektor Sascha Melnjak erzählte außerdem, wie froh er über das neue Grandin – die Tribüne bietet Platz für 1280 Personen – und den neuen Artisteneingang sei. „Das eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten. Wir haben mehr Abstand zwischen den Sitzen und können die Besucherströme anders durch das Zelt leiten“, freute er sich.

Finanziert wurden die Anschaffungen unter anderem durch das Förderprogramm „Neustart Kultur“ der Bundesregierung.

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