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Viertelbüro

Zentrum für Menschen

Münster

Gut wohnen kann man im Rumphorstviertel, aber es fehlt an Angeboten. Um dieses Problem zu lösen, hat die Diakonie ein Viertelbüro eröffnet, das gleich mehrere Ziele verfolgt und Menschen zusammenbringen möchte.

Björn Meyer

„Ausschlaggebend war für uns die Verbindung des Quartiers mit dem Gesundheitsaspekt“, sagte Marion Kahn, Geschäftsführerin der Diakonie, bei der Eröffnung des neuen Quartiersbüros im Rumphorstviertel in der Mecklenburger Straße 19. Zur Gesundheit zähle dabei nicht nur der körperliche sowie der seelische Zustand, sondern auch „die Teilhabe“, wie Kahn am Freitag betonte.

Und genau darum geht es: Die beiden Ansprechpartner Kolja Heckes und Marc Gottwald-Kobras, die vom Land unterstützt, bereits seit zwei Jahren im Viertel unterwegs sind, wollen mit den neuen Räumlichkeiten ein Angebot schaffen, dass die Menschen mit Leben füllen können. „Wir wollen Nachbarschaften stärken und Generationen zusammenbringen. Bislang haben wir festgestellt, dass uns dabei fehlt, dass wir nicht dauerhaft präsent waren“, sagt Gottwald-Kobras. Zunächst sei es schwierig gewesen, im Rumphorstviertel, wo es zwar eine gute Infrastruktur, aber wenig Treffpunkte gebe, etwas zu finden. Nun aber wolle man die Menschen mit den Räumlichkeiten unterstützen, selber Angebote zu schaffen. Fest steht bislang lediglich eine Sprechstunde der beiden Ansprechpartner (dienstags von 11 bis 12 Uhr) sowie ein Mittagstisch und ein Bewegungsangebot für Ältere. Alles Weitere soll nun wachsen.

„Wir hoffen, dass sich das verstetigt und wir weitere Player dazugewinnen, denn unser Ziel ist es, ein Zentrum für die Menschen zu schaffen“, betonte Diakonie-Geschäftsführerin Kahn.

Zum Thema

Wer Fragen hat oder ein Angebot im Viertelbüro schaffen möchte, der kann sich unter ' 490150 oder quartier@diakonie-muenster.de an Heckes und Gottwald-Kobras wenden.

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