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Umweltamt warnt vor Betreten von Eisflächen

Zu gefährlich zum Schlittschuhlaufen oder Spazieren

Münster

Das städtische Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit warnt ausdrücklich davor, den Aasee und den Hiltruper See zu betreten. Am Aasee wurden entsprechende Schilder aufgestellt. Weil der gefrorene See viele Spaziergänger anlockt, sollen dort am Wochenende verstärkt die Abstandsregeln kontrolliert werden. 

Die Stadt warnt davor, zugefrorenen Gewässer wie den Aasee zu betreten. Foto: Oliver Werner (Archivbild)

Klirrend kaltes Winterwetter sorgt für erste Eisschichten auf dem Aasee. Temperaturen im deutlichen Minusbereich sind auch für die kommenden Nächte angesagt. So verlockend für Kufenflitzerinnen und Spaziergänger die Eishaut auf dem Gewässer auch ist: Das städtische Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit warnt ausdrücklich davor, den Aasee und den Hiltruper See zu betreten oder das Eis in vermeintlich seichten Uferrändern auf Tragfähigkeit zu testen.

Das Betreten der Eisflächen auf freien Gewässern birgt besondere Risiken und Gefahren. Daher gibt die Stadt die Seen nicht zum Betreten frei. "Die Eisdecke entwickelt sich immer unterschiedlich", warnt Gewässerexperte Lutz Hirschmann. "Am Aasee ist sie dünner an den Bootsstegen, unter der Torminbrücke, in der Bucht rund um den Pardo-Steg oder auch im Zulauf der Aa und den seitlichen Regenwassereinleitungen."

Wer sich auf die Eisflächen begibt, tue das auf eigene Gefahr - das gelte auch für die anderen größeren Teiche und Seen im Stadtgebiet - wie zum Beispiel Oedingteich oder Loddenbachsee. Da derzeit auch die Uferbereiche der Gewässer tief verschneit und eisglatt sind, sollten Sportlerinnen und Sportler, die dort trainieren, ebenfalls besondere Vorsicht walten lassen.

Verbotsschilder am Aasee aufgestellt

An zentralen Zugangsstellen zum Aasee hat die Stadt Münster jetzt Schilder aufgestellt. Sie verbieten das Betreten der Eisfläche, da dies lebensgefährlich werden kann. Vorsorge für Notfälle traf die Stadt schon im Herbst mit dem Aufstellen von Eisrettungsstationen an ihren Gewässern im Stadtgebiet. Sie sind mit einem Rettungsring, einer Rettungsstange und einem Seil ausgestattet. Rund um den Aasee verteilen sich allein 16 Stationen. Weitere befinden sich am Hiltruper See, im Stadtpark Wienburg und am Kanonengraben. Mit den Stationen kann nur Spontanhilfe geleistet werden, im Notfall sollte immer die Feuerwehr unter 112 gerufen werden.

Das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit rät, sich bei einem Spaziergang mit den Stationen und ihren Schaubildern vertraut zu machen.

Da es an den kommenden klaren Wintertagen sicher viele Spaziergängerinnen und Spaziergänger an Münsters Gewässer und insbesondere den Aasee zieht, weist das Ordnungsamt noch einmal auf die geltenden Corona-Regeln hin: Die Abstandsregeln sollten eingehalten, Gruppenbildung vermieden werden. Ordnungsdienst und Polizei werden dies verstärkt kontrollieren.

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