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Familienhaus um Uniklinikum besteht seit 25 Jahren

Ein Zuhause für schwere Zeiten

Münster

Vor 25 Jahren hat die Münsteranerin Monika Schlattmann den Verein Familienhaus am Uniklinikum Münster gegründet - weil ihr Sohn Simon an Krebs erkrankt war. Heute leitet er selbst das Haus, das seinen Bewohnern so viel Trost spendet.

Von Karin Völker

Simon Schlattmann, Geschäftsführer des Familienhauses, empfängt alle Gäste in der Lobby. Das Haus hat große Gemeinschaftsräume und eine großen Garten. Foto: kv/Familienhaus

Der Mann aus dem Ruhrgebiet, Vater eines kleinen Jungen, steht am Empfangstresen im sonnigen Foyer des Familienhauses an der Albert-Schweitzer-Straße. Er soll jetzt eigentlich ein Formular ausfüllen, aber Simon Schlattmann, der ihm die Tür geöffnet hat, merkt, dass jetzt nicht die Zeit dafür ist. „Ziehen Sie erst mal ein, alles Weitere regeln wir später.“ Schlattmann weiß, wie dem Vater zumute ist, dessen schwer krankes Kind nun im Uniklinikum gegenüber eine langwierige Behandlung vor sich hat. Wenn so etwas über Familien hereinbricht, können Eltern und auch Geschwister während der Behandlung im UKM im Familienhaus wohnen, Trost finden, entspannen vom stressigen Alltag drüben in den Bettentürmen.

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