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52-Jähriger wegen Verleumdung angeklagt

Zweifelhafter Kampf um das Sorgerecht

Münster

Ein 52-jähriger Mann muss sich seit Montag vor dem Landgericht wegen Verleumdung verantworten. Er hatte Vertreter von Justiz, städtischen Ämtern und sogar die Verwaltungsspitze in Flugblättern namentlich beschuldigt, gemeinsam einen vermeintlichen physischen und psychischen Missbrauch des Jungen durch dessen Mutter zu vertuschen.

Von Martin Kalitschke

Symbolbild: Landgericht Münster. Foto: Dirk Anger

Seit Jahren kämpft der 52-jährige Familienvater um das Sorgerecht für seinen Sohn – nicht nur mit rechtlichen Mitteln. Zwischen November 2020 und April 2021 verteilte er an etlichen Stellen in Münster und Osnabrück Flugblätter, in denen er unter anderem Vertreter der Justiz, des Jugendamtes und der münsterischen Verwaltungsspitze namentlich beschuldigte, einen angeblichen psychischen und physischen Missbrauch seines Sohnes durch dessen Mutter kollektiv zu vertuschen.

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