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Ehemaligentreffen im Schlaun-Gymnasium

Zwischen Enttäuschung und Café-Nostalgie

Münster

Zwei Themen dominierten beim Ehemaligentreffen des Johann-Conrad-Schlaun Gymnasiums: Der Umzug der Schule nach Gremmendorf und die traditionsreiche Vergangenheit der Cafés von Bernd Kleimann und Dr. Gabriele Kahlert-Dunkel.

Von Jannik Engelbert

Auf dem Podium (v.l.): Bernd Kleimann, Sabine Hemsing-Thiel und Dr. Gabriele Kahlert-Dunkel Foto: Jannik Engelbert

Am Samstag fand das Ehemaligentreffen des Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums statt. Im Mittelpunkt standen die Reaktionen auf die bevorstehende Relokalisierung der Schule.

Lange Zeit hatten sich die ehemaligen Schlaun-Schüler mit Erfolg für den Verbleib in der Innenstadt und für benötigte Investitionen eingesetzt. 2019 war nach „13 Jahren Hängepartie” alles bereit für die Sanierung, reflektierte Sabine Hemsing-Thiel als Vorsitzende des Ehemaligenvereins. Dazu ist es aber, auch weil die Anmeldezahlen immer weiter abnahmen, nicht gekommen. Nun mussten die Ehemaligen des Schlauns nach eigenen Worten aus der Zeitung erfahren, dass ein Umzug nach Gremmendorf bevorsteht. Dass nach langem Engagement so eine Nachricht nicht in einem direkten Gespräch übermittelt wurde, sorgte für Unverständnis. Hemsing-Thiel fühlt sich im Rückblick „getäuscht und enttäuscht”.

In Erinnerungen schwelgen

Neben der Diskussion um die Umsiedlung schwelgten Bernd Kleimann und Dr. Gabriele Kahlert-Dunkel zusammen mit den Gästen in Erinnerung. Beide betrieben traditionsreiche Cafés in Münster, mit einer Show mit Fotos aus ihren langjährigen Unternehmenstraditionen nahmen sie alle Anwesenden auf eine Reise durch die vergangenen Jahrzehnte mit.

Während einige der Rezepte von Grotemeyer nach dessen Schließung an das „1648“ weitergegeben wurden, verkauft Kleimann weiterhin an der eigenen Produktionsstelle in Roxel und auf dem Lichtermarkt.

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