Tanztheater: „Der Turm“ feiert im Großen Haus des Theaters Münster Premiere

Zwischen Pandemie und Poesie

Münster

Die Pandemie hat auch das Tanztheater und dessen Poesie in den vergangenen Monaten stark geprägt. Davon kündet die aktuelle Produktion „Der Turm“, die am Wochenende in Münsters Großem Haus Premiere feierte. Das Publikum zeigte sich angetan.

Von Helmut Jasny

Dynamische Ensembleszene aus der neuen Produktion des Tanztheaters Münster Foto: Oliver Berg

„Ein Ort, an dem eine seltsame Poesie der Verlorenheit herrscht.“ Diesen Satz stellt Hans Henning Paar seinem neuen Tanzabend „Der Turm“ als Motto voran. Die Poesie hat mit der Pandemie zu tun, mit dem Lockdown, den fehlenden Kontakten, der Unsicherheit und den widerstreitenden Gefühlen, die sie bei den Betroffenen auslöst. Die Musik findet der Tanzchef des Theaters Münster beim amerikanischen Minimalkomponisten Philip Glass. Dessen repetitive Klänge ziehen sich durch das gesamte Stück. Am Freitag ging die Uraufführung im Großen Haus des Theaters Münster über die Bühne.

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