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Mühlenhof

Frühmittelaltermarkt zeigt Alltag von Wikingern, Slawen und Co.

Münster

Im Mühlenhof findet am 25. und 26. Juni zum vierten Mal der Frühmittelalter- und Wikingermarkt statt. Die Darsteller werden den Besuchern dabei einen Blick in den damaligen Alltag von Wikinger, Slawen, Alanen und Co. gewähren.

Von Simon Beckmann

Beim vierten Frühmittelalter- und Wikingermarkt im Mühlenhof wird es als Highlight auch wieder Kämpfe mit unterschiedlicher Bewaffnung geben. Foto: hpe

Wikinger, Slawen, Alanen und Co. stürmen am Wochenende (25. und 26. Juni) den Mühlenhof. Denn im Freilichtmuseum findet nach zweijähriger coronabedingter Zwangspause die vierte Auflage des Frühmittelalter- und Wikingermarktes statt. An beiden Tagen wird den Besucherinnen und Besuchern von 10 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm geboten.

„Wir sind nach den Corona-Jahren erst leider nicht so aus dem Stand auf die Beine gekommen“, erklärt Jonas Overs, der sich ehrenamtlich um die Organisation der Veranstaltung kümmert. Deswegen habe sich erst spät abgezeichnet, dass der Markt – wie schon in den Jahren 2017 bis 2019 – einiges zu bieten habe. Rund 100 Darsteller hätten ihr Kommen angekündigt. „Von einem Schmied über einen Färber bis hin zu einem Schmuckverkäufer sind alle Handwerke vertreten“, sagt Overs.

Modenschau und Kämpferturnier

Als „besondere Highlights“ erwartet die Besucher an beiden Tagen eine Modenschau und ein Kämpferturnier. Bei Erstgenanntem wird unter anderem auf verschiedene Trachten genauer eingegangen. „Beim Kämpferturnier treten etwa 30 bis 40 Darsteller mit unterschiedlicher (historischer) Bewaffnung gegeneinander an“, verrät der Organisator und ergänzt: „Neben Duellen werden auch Gruppenkämpfe stattfinden.“ Dabei handele es sich nicht um eine Show, sondern um eine Sportart, welche die Darsteller auf ungefährliche Weise in ihrem Hobby ausleben.

Zudem wird es beim Frühmittelalter- und Wikingermarkt einige kleine Mitmachaktionen geben. So können beispielsweise Anhänger aus Zinn gegossen oder kleine Amulette beim Knochenschnitzer angefertigt werden.

Darsteller wollen Besuchern ein lebendiges Museum bieten

Wichtig ist Overs auch zu betonen, dass die Darsteller versuchen, ein möglichst originalgetreues Leben aus dem frühen Mittelalter zu rekonstruieren. „Wir wollen den Besuchern ein lebendiges Museum bieten und ihnen zeigen, wie die Wikinger, Slawen und Co. damals ihren Alltag bewältigt haben“, sagt er. „Die Besucher sollen uns viele Fragen stellen und dürfen natürlich auch einen Blick in das Lager werfen.“

Der Eintritt beläuft sich für Kinder ab sechs Jahren auf 4,50 Euro. Erwachsene zahlen sieben Euro.

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