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Beamte stellen Handfeuerwaffen sicher

Abi-Streich endet mit Polizeieinsatz

Aachen/Münster. Die Abiturprüfungen stehen ab dem 14. April auf der Tagesordnung in NRW. Vorher, so ist es allgemeiner Brauch, geben die Abiturienten noch einmal richtig Gas,  Abistreiche gehören dazu. Was jetzt allerdings in Aachen passiert ist, sollten den Schülern im Münsterland eine Warnung sein.

Uwe Renners

Für einen größeren Einsatz der Aachener Polizei sorgte ein Abi-Streich an einer Schule in Aachen. Zeugen hatten beobachtet, wie sich in den Nachmittagsstunden in der vergangenen Woche neun zum Teil vermummte und Schutzkleidung tragende Personen einem Schulgelände näherten. Die Personen führten unter anderem sieben Handfeuerwaffen und fünf Langwaffen mit.

Auch wenn es sich abgesehen von einer Softairwaffe um Nachbildungen handelte, sahen die Waffen täuschend echt aus und versetzten die Anrufer in Angst und Schrecken. Durch die eingesetzten Kräfte wurde die Lage entsprechend angegangen und die Personen entwaffnet.

Dem besonnenen und professionellen Verhalten der einschreitenden Beamten ist es zu verdanken, dass es nicht zu einer Eskalation kam. Auf Grund der Gesamtsituation wurden gegen die angetroffenen Personen Strafverfahren eingeleitet sowie die Waffen, die Schutzkleidung und die Masken sichergestellt. Die Anrufer wurden kontaktiert und über die Lageentwicklung informiert.

Protipp: Nicht nachmachen!

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