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Virtuelle Hauptversammlung

Agravis erreicht trotz Corona alle geplanten Zahlen

Münster.

Eines ist dem Agravis-Chef sehr wichtig: Dirk Köckler will den Anteilseignern des zweitgrößten deutschen Agrarhandelskonzerns auch für das laufende Jahr trotz Corona-Krise unbedingt eine Dividende zahlen. Die Chancen dafür stehen gut.

Jürgen Stilling

Agravis hat in Münster auch einen Produktionsstandort. Foto: Matthias Ahlke

Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der Agravis AG, bilanzierte am Mittwoch in der virtuellen Hauptversammlung des Unternehmens mit Sitz in Münster und Hannover: „Wir liegen in den ersten sieben Monaten des Jahres mit den Kennzahlen sicher im Planungskorridor. Damit sind wir dann auch für 2020 wieder dividendenfähig, was uns als Vorstand der Agravis Raiffeisen AG ein großes Anliegen ist.“ Der Konzernumsatz von Januar bis Juli liege bei rund 3,64 Milliarden €, das Ergebnis vor Steuern bei rund 14 Millionen €. Für das Gesamtjahr strebt Agravis einen Umsatz von 6,3 Milliarden € (Vorjahr: 6,5 Mrd. €) und ein Vorsteuerergebnis von 30,2 Millionen € an – im Vorjahr hatte dieser Wert wegen einer Kartellstrafe bei minus 20,5 Millionen € gelegen.

Agravis stellt sich in vielen Sektoren klarer und effizienter auf. So sei beispielsweise das Baustoffhandelsgeschäft zum 1. August auf eine breitere genossenschaftliche Basis gestellt worden, hieß es. Die Agravis-Baustoffhandlungen in Westfalen mit den Standorten Münster-Amelsbüren, Lüdinghausen und Dülmen wurden zu Monatsbeginn in ein genossenschaftliches Gemeinschaftsunternehmen, die Agravis Baustoffhandel GmbH & Co. KG, überführt. Im Emsland werde Anfang September ein ähnlicher Schritt vollzogen, berichtete der Konzern.

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