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Beschäftigung geht im Dezember geringfügig zurück

Mehr Arbeitslose im Münsterland

Münster/Nürnberg

Der Kälteeinbruch Anfang Dezember hat die Arbeitslosigkeit leicht steigen lassen. Derweil meldeten die Behörden aber eine wachsende Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften.

Bei den regionalen Arbeitsagenturen meldeten sich im Dezember zahlreiche Menschen Foto: dpa

Wie die regionalen Bundesagenturen am Dienstag mitteilten, wuchs die Erwerbslosenquote im Dezember im Münsterland um 0,1 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent. Gegenüber Dezember 2021 war der Anstieg deutlicher: Damals lag die Quote lediglich bei 3,6 Prozent. Aktuell seien münsterlandweit 39 531 Personen arbeitslos gemeldet, 759 mehr als im Vormonat, hieß es weiter. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Arbeitslosigkeit um 5660 Personen, das entspricht einem Anstieg um 16,7 Prozent.

Dabei verlief der Anstieg in den einzelnen Arbeitsagenturen des Münsterlandes parallel: Überall kletterte die Quote um 0,1 Prozentpunkte. Bei der Arbeitsagentur Coesfeld (Kreise Borken und Coesfeld) auf 3,6 Prozent, im Bezirk der Arbeitsagentur Rheine (Kreis Steinfurt) auf 4,5 Prozent und bei Agentur für Arbeit Ahlen-Münster (Kreis Warendorf und Stadt Münster) auf 4,7 Prozent.

Dennoch meldeten die Behörden eine wachsende Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften. Die Betriebe und Verwaltungen der Region meldeten im Dezember 2916 neue freie Stellen bei den Arbeitsagenturen. Das waren 212 mehr als im November und zwölf mehr als im Dezember vor einem Jahr. Insgesamt sind somit bei den Arbeitsagenturen der Region 17 701 offene Stellen registriert.

Auch bundesweit gab es saisonbedingt mehr Erwerbslose. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember 2022 auf 2,454 Millionen gestiegen. Das seien 20 000 mehr als im November und 124 000 mehr als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur in Nürnberg mit.

Die Arbeitslosenquote erhöhte sich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent. „Die Arbeitslosigkeit hat im Dezember wie in diesem Monat üblich mit Beginn der Winterpause zugenommen“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Behörde, Andrea Nahles.

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